Wälder fotografieren

Wahrscheinlich kennst Du das: Du gehst einen alten Wald, es ist dunkel, mystisch. Wie im Urwald. Wälder faszinieren uns Menschen.
Allerdings: So überwältigend die Wälder und Bäume auch aussehen, so schwierig ist es, das in einem Foto abzubilden. Das sieht dann oft eher chaotisch aus. Mist. Das will ich besser können!
Dafür ist das Buch gemacht, es versichert mir erstmal: Keine Sorge, es liegt nicht an Dir! Denn: Von allen Formen der Landschaftsfotografie ist die Waldfotografie wohl die schwierigste. Mit ein bisschen Unterstützung kannst Du allerdings was daran ändern.
Das Buch hilft auf jeden Fall dabei. Man bekommt einen schärferen Blick für außergewöhnliche Waldmotive, lernt Lichtstimmungen und Farben zu sehen und einzufangen. Durch Bildbearbeitung können schließlich die Ergebnisse noch intensiver werden. Auf dem Weg von der Bildidee über erste Erkundungen „on Location“ bis hin zur Aufnahme und Nachbearbeitung nimmt das Buch Schritt für Schritt die Leser:innen mit.
Auch wenn nach Misserfolgen die Motivation futsch ist, kann man sie mit ein bisschen Blättern und Nachlesen im Buch wieder rauskitzeln. Bei manchen Bildern kann man dem Entstehungsprozess am Beispiel folgen, von durchschnittlichen oder langweiligen Bildern hin zu einem beeindruckenden Ergebnis.
Die beiden Autor:innen fotografieren offensichtlich leidenschaftlich gern. Ellen Borggreve und Daniël Laan haben sich auf die Fotografie von Wäldern spezialisiert und verraten ihre Tricks, um zu ausdrucksstarken und magischen Bildern zu kommen. Als Leserin bekomme ich auch Anregungen dafür, wie ich meinen eigenen Stil entwickle. Nachmachen ist was für Anfänger:innen, ein einzigartiger Blick ist viel schöner :-)
Nach der Lektüre dieses Buches werden die fotografierten Waldlandschaften dann vielleicht endlich öfter aussehen wie in natura – OK, Ausprobieren und Üben gehört da auch noch dazu…
Das Buch ist viel schöner als übliche Sachliteratur und Fotoratgeber; nicht nur visuell, sondern auch der Stil. Es ist voller Stimmung und Atmosphäre, dabei eine Fundgrube für Informationen zum Entstehen von tollen Fotos. Eine sehr ansprechende Mischung. Auch die B-Note überzeugt, mit quadratischem Format und Lesebändchen. Bevor es in die Tiefen der Nachbearbeitung, d. h. der Grafiksoftware eintaucht, geht es erst mal um das Wichtigste: Das Motiv, die Suche danach und das Einfangen des Rohmaterials.
Fazit: Handwerkszeug für emotionale Fotos; stimmungsvoll und lehrreich. Absolut geschenktauglich!
Themen
- Wald- und Parzellentypen, Bäume auf Satellitenbildern
- Wetter und Jahreszeiten
- Geschichten erzählen
- Frustration & Inspiration
- Ausrüstung und Kamera
- Apps und Websites
- Software, Plug-Ins, Tools (Photoshop und ergänzende Tools)
- Kontrast, Komposition, Format
- Lichteffekte
- Hübsch machen: Abwedeln, Vignettierung, Lichter verstärken
- Raw-Dateien
- Bilder archivieren und teilen
- Fallbeispiel: Planung, Reise, Nachbearbeitung
Ellen Borggreve und Daniël Laan: „Praxisbuch Wälder fotografieren. Stimmungsvolle und märchenhafte Fotos zu jeder Jahreszeit“. dpunkt 2021. 32,90 EUR. ISBN 978-3-86490-813-2.
Maria

In Zeiten der DSGVO ist es für viele Unternehmen schwieriger geworden, ihre Werbebotschaften datenschutzkonform und zielgenau an die richtige Person zu bekommen. Das Buch unterstützt Unternehmen dabei, diese Transformation von den rein datenbasierten zu einer datenschutzkonformen „people-based“ Marketingstrategie durchzuführen.
Montags im Web: Das „
„Ich bin für eine Weile nicht auf dem Planeten. Zurück im Mai“ lautet die Abwesenheitsnotiz von Samantha Cristoforetti. Sie ist mal eben weg, für 200 Tage auf der ISS. Bis die Ingenieurin und Pilotin endlich im Orbit ankommt, war es allerdings ein langer Weg. Sehr lang.
Wie auch schon in der ersten Auflage – von Maria bereits
Nein. Es geht nicht um Selbstoptimierung. Es geht um einen schlauen Umgang mit der eigenen Denkfähigkeit.
Die Neuerscheinung will ein Nachschlagewerk für den Einstieg in die Informatik und ein Übungsbuch für das Programmieren sein. Soweit der Anspruch, den das Buch an sich selbst hat. „Alles, was du für Informatik brauchst“ und „Das Starterkit für angehende Programmierer“ (sic!) – das sind ja schon zwei große Themenbereiche.
Das Buch ist nix für Verschüchterte – da wird schon sehr offen und auch mal frech formuliert. Gegen Männer? Nein, nur gegen dumme Vorurteile und Klischees.
Der Ozean mit den Augen eines Kraken. Spoiler: Recheckig!
Urbanes Leben, großen Metropole, besondere Plätze bieten viele Möglichkeiten. Alltagsszenen und Augenblicke mit der Kamera festhalten oder kleine Geschichten durch ein Bild erzählen. Auch im unmittelbaren Umfeld, sei es die Kleinstadt, das verschlafene Nest oder der Arbeitsalltag, finden sich für die Straßenfotografie ausreichend Gelegenheiten für authentische und ausdrucksstarke Fotos. Ihre Erfahrungen dazu teilt die Autorin und Fotografin in diesem Buch. Es besteht aus genau 3 Teilen: Einleitung (2 S.), Übungen (191 S.) und Fazit (1/2 S.) – 75 Übungen, um genau zu sein.
Live-Online-Trainings (LOT) erleben (offensichtlich) einen Boom. Virtuelle Lernformate können oft genau so reichhaltig und lebendig sein wie Face2Face-Veranstaltungen. Hier wie dort sorgen die Formate dafür, dass sich die Teilnehmer:innen kennenlernen, in Interaktion gehen, Themen bearbeiten. Dass gewiefte Anwendung, Auffrischungen und Wiederholungen das Gelernte vertiefen.
Das ist das einzige Sketchnotebuch für den IT-Bereich, das ich kenne. Und es braucht Konkurrenz auch nicht zu fürchten. Es enthält, komplett aus der Perspektive der Arbeit in der IT eine vielfältige Einführung ins Sketchnoting für alle möglichen Einsatzbereiche. Alle Einsatzbereiche kann ich mir gut vorstellen (nur nicht die tägliche Arbeitsplanung, was an meinen persönlichen Präferenzen liegen mag).
Kim, Vanessa und Metin staunen nicht schlecht, als sie einen kleinen Hamster treffen, der ein Raumschiff fliegt. Er lädt sie ein, ihn zu seinem Heimatplaneten zu begleiten. Auf ihrer Reise durch den Weltraum erleben sie jede Menge Abenteuer …
Am Beispiel der Straßenfotografie nimmt uns die Autorin (Biologin und Fotografin) mit auf ihre persönliche Reise zum Flow. Also zum Zeitvergessen und Einswerden mit der Welt, transportiert durch den Akt des Fotografierens.
Alles beginnt mit der Heuschreckenplage. Ein uraltes Phänomen. 1875 gewissenhaft dokumentiert: 12.5 Billionen Tiere, die u. a. die kleine Farm (aus „
Ein paar bunte Augenblicke mit Florentinchen, und schon ist man dem Glück näher. Also wenn man einen ruhigen Moment findet und sich drauf einlässt, dann auf jeden Fall.
Dieses Buch klärt über die Vielzahl von oft zufälligen Faktoren auf, die unsere Entscheidungsfindung stören und häufig leider negativ beeinflussen. Er führt dafür den Begriff „Noise“ ein, den er vom bekannteren Phänomen des „Bias“ abgrenzt. Um zu lernen, diese kognitiven Störgeräusche zu verstehen und mit ihnen umzugehen, gibt er viele Beispiele an und zieht Schlussfolgerungen aus vielen Studien. Denn: Nur wenn mir der Effekt bewusst ist, kann ich auf Dauer bessere Entscheidungen treffen. Oder die Entscheidungsqualität anderer beurteilen.
Sophie Passmann interviewt in diesem Buch einige Männer, alle weiß. Die meisten nicht ganz jung. Sie ist Feministin und – auch das noch! – Veganerin. Das erste ist schon … schwierig (für manche der Gesprächspartner). Das zweite macht die Treffen nochmal komplizierter (weil meist gegegessen wird).
Fische. Kennst Du einen, kennst Du alle.
Autorin