… und Gelesenes auch.
Sketchnotes in der IT
Das ist das einzige Sketchnotebuch für den IT-Bereich, das ich kenne. Und es braucht Konkurrenz auch nicht zu fürchten. Es enthält, komplett aus der Perspektive der Arbeit in der IT eine vielfältige Einführung ins Sketchnoting für alle möglichen Einsatzbereiche. Alle Einsatzbereiche kann ich mir gut vorstellen (nur nicht die tägliche Arbeitsplanung, was an meinen persönlichen Präferenzen liegen mag).
Zuerst gibt es allgemeine Grundlagen: Aufbau des Buches, Definition von Sketchnotes, analoge und digitale Sketchnotes. Dann folgen genau die verschiedenen Settings, für die Sketchnotes eine gute Wahl sein können. Die Tipps, wie man niedrigschwellig anfängt und sich dann nach und nach steigern kann, haben mich überzeugt und können auch skeptische Neulinge leicht motivieren.
Die Materialtipps sind sehr kurz gehalten, allerdings absolut ausreichend, da findet man die wesentlichen Punkte (z. B. was brauchbare Stifte „können müssen“).
Toll:
Einige Symbolideen finde ich sehr passend, z. B. die Idee, wie man „Benutzbarkeit“ skizzieren kann. Sehr, sehr einfach sind auch die Zeichenanleitungen, schlicht und „unvermalbar“, alle als Schritt-für-Schritt-Abfolge dargestellt. Außerdem gefällt mir außerordentlich gut der Hinweis, wie man selbst auf weitere, eigenen Ideen kommt, u. a. mittels Anschmeißen der bewährten Googlemaschine (kleiner Spoiler, z. B. so: $begriff icon).
Nicht so toll:
Bei den Grafiken, die das jeweils im Text beschriebene veranschaulichen sollen, gab es einige wenige, die mir nicht gefallen haben. Warum? Es sind Abbildungen, bei denen zwar vermerkt ist, aus welchem Vortrag-Sketching sie stammen (mäßig interessant), aber nicht, was sie genau verdeutlichen sollen. Und im dazu gehörigen Abschnitt ist auch nicht auf die Abbildungsnummern referenziert. Hmpf. Die zweite Sache, die mir nicht gefällt, ist im Abschnitt „Vorbereitung“ zu Votragssketches zu finden. Da rät die Autorin tatsächlich: „… solltest du deinen digitalen Stift zur Hand haben.“ Im Ernst?! Wer da nicht selbst drauf kommt, wie soll er oder sie dann aus dem Vortrag in Echtzeit die wichtigsten Punkte herausfiltern können, um sie zu zeichnen? (Meine bescheidene Meinung zur Qualifikation und grundlegender kognitiven Voraussetzung …). Der Satz kann in der nächsten Auflage raus ;-)
Added Value:
Der Hinweis, dass man Sketchnote sehr gut teilen kann, so dass andere (z. B. Vortragsteilnehmende) auch was davon haben. Mein erster Gedanke: Sowas ist auch super zum Netzwerken geeignet :-)
Anders als andere „Protokolle“ sieht man sich solche verdichteten Infos, die visuell ansprechend sind, doch eher nochmal an, um sich das jeweilige Thema ins Gedächtnis zu rufen.
Autorin
Lisa-Maria Moritz ist Softwareentwicklerin. Sie arbeitet als Consultant im Bereich der Full-Stack-Entwicklung und interessiert sich auch für Softwarearchitektur. Seit einigen Jahren macht sie unter anderem bei Meetups und Konferenzen Sketchnotes, um das sich an das Gehörte besser erinnern zu können. Sie begleitet seit 2020 regelmäßig „Softwarearchitektur im Stream“ mit einer Sketchnote. Ihre Expertise merkt man dem Buch an. Online ist sie als teapot418 präsent, nach ihrem Lieblings-HTTP-Status-Code ist „418 – I’m a teapot“. In ihrem Blog kann man sich einen Eindruck verschaffen: www.sketchnotes.tech/blog
Fazit: Handwerklich erstklassig, in gut verständlichen Abschnitte dargestellt. Perfekte Länge. Auch für „Unkreative“ absolut machbar.
Themen
- Sketchnotes von Vorträgen
- Live
- Aufgezeichnetes
- Sketchnotes als Überblick über Schriftliches (Bücher, Blogs etc.)
- Sketchnotes von Meetings
- Symbolbibliothek
Lisa Maria Moritz: „Sketchnotes in der IT. Abstrakte Themen mit Leichtigkeit visualisieren“. dpunkt 2021. 22,90 EUR. ISBN 978-3-86490-830-9.
Maria
Kim, Vanessa und Metin staunen nicht schlecht, als sie einen kleinen Hamster treffen, der ein Raumschiff fliegt. Er lädt sie ein, ihn zu seinem Heimatplaneten zu begleiten. Auf ihrer Reise durch den Weltraum erleben sie jede Menge Abenteuer …
Am Beispiel der Straßenfotografie nimmt uns die Autorin (Biologin und Fotografin) mit auf ihre persönliche Reise zum Flow. Also zum Zeitvergessen und Einswerden mit der Welt, transportiert durch den Akt des Fotografierens.
Alles beginnt mit der Heuschreckenplage. Ein uraltes Phänomen. 1875 gewissenhaft dokumentiert: 12.5 Billionen Tiere, die u. a. die kleine Farm (aus „
Ein paar bunte Augenblicke mit Florentinchen, und schon ist man dem Glück näher. Also wenn man einen ruhigen Moment findet und sich drauf einlässt, dann auf jeden Fall.
Dieses Buch klärt über die Vielzahl von oft zufälligen Faktoren auf, die unsere Entscheidungsfindung stören und häufig leider negativ beeinflussen. Er führt dafür den Begriff „Noise“ ein, den er vom bekannteren Phänomen des „Bias“ abgrenzt. Um zu lernen, diese kognitiven Störgeräusche zu verstehen und mit ihnen umzugehen, gibt er viele Beispiele an und zieht Schlussfolgerungen aus vielen Studien. Denn: Nur wenn mir der Effekt bewusst ist, kann ich auf Dauer bessere Entscheidungen treffen. Oder die Entscheidungsqualität anderer beurteilen.
Sophie Passmann interviewt in diesem Buch einige Männer, alle weiß. Die meisten nicht ganz jung. Sie ist Feministin und – auch das noch! – Veganerin. Das erste ist schon … schwierig (für manche der Gesprächspartner). Das zweite macht die Treffen nochmal komplizierter (weil meist gegegessen wird).
Fische. Kennst Du einen, kennst Du alle.
Autorin
Wunder-, wunderschön!





Der Roman stellt ein praktisches Modell für eine agile, widerstandsfähige und sinnstiftende Arbeitsweise in Organisationen vor: Soziokratie 3.0.
Kids ab 5 Jahre können auf langweiligen Strecken mit diesem Bild-Bingo Spaß haben. (Schlaue und geduldige Kids dürfen vielleicht auch ein bisschen jünger sein, um mitzuspielen.)
Urlaub – und alles sollen’s wissen. Was tun? Karten schreiben. Und was für welche! Hier können sich auch schreibfaule so richtig austoben. Mit dem Set aus kleinen Stempeln, Postkarten sowie einem rotem und einem blauen Stempelkissen lässt sich die Urlaubspost besonders schön verzieren.
Wer gern ungewöhnliche Taschen mag, sollte sich dieses Segelboot anehen. Übrigens wahrlich nicht nur für Kinder interessant.
Die Details machen auch gute Laune: Am Reißverschluss ist ein kleines Gummi-Falt-Segelboot als
Maße: ca. 22 x 17 cm
Etwas Ungewöhnliches passiert an Emil Einsteins 6. Geburtstag: Erst kribbelt es wie verrückt auf seinem Kopf. Und dann hat er eine Idee. Eine richtig gute Idee!

Es gibt Bücher, da ist einer nach dem Lesen der ersten Seiten bereits klar: „Dieses Buch ist gut“. Sam Newmans Buch über die Migration von einem monolithischen System hin zu Microservices gehört eindeutig dazu.
Was ist ’ne Wolke? Woraus bestehen Wolken und warum? Was passiert, bevor es aus ihnen regnet? Wie kann ich damit das Wetter vorhersehen? Ein Meteorologe beantwortet in diesem Naturführer solche und weitere Fragen.
Die nächsten Seminare wollen geplant sein – langsam geht’s los mit der weiteren Planung 2021/2022. Aus diesem Anlass hier mal eine ganz besondere Buchrezension… für alle, die lehren. (Und vielleicht auch für einige, die (besser) lernen möchten.)

Der Autor motiviert zu Beginn, warum eine agile Organisation allein nicht ausreicht, sondern nur eine lernende Organisation eine Antwort auf die heutigen Herausforderungen bietet – z. B. erhöhter Marktdruck durch Globalisierung und natürlich Digitalisierung.
Frontalunterricht hat schon in der Schule nicht funktioniert. Und da sitzen neugierige kleine Menschen. Wie viel schwieriger ist es, einem erwachsenen Gehirn etwas Neues beizubringen. Wer sich dieser Aufgabe stellt, ist mit dem Buch gut bedient.
Diese Ausgabe der DinA4-großen Publikation beschäftigt sich mit dem „nein“, u. a. Nein-Sagen für Product Owner und Nein-Sagen für Entwickler:innen. Darin finden sich eine ganze Menge konstruktive Ideen und Tipps, die aus einer scheinbar destruktiven Ansage ein Konstrukt machen, mit dem man dem Erfolg genauso wie der Zufriedenheit (die der Kunden und die mit der eigenen Arbeit) näher kommen kann.
Tief im Innern freut sich mein kindliches Hirn auch an den Titelbildern, die immer mit Lego dargestellt sind. Das passt gut zur lockeren Herangehensweise.
Was man so als Gärtnerin oder Gärtner wissen möchte: Warum trägt mein Apfelbaum keine Früchte? Was machen die Obstbäume, wenn ich nicht hinsehe? Mit und ohne Bienen? Warum braucht ein Apfelbaum einen Partner, während ein Pflaumenbaum allein bleiben und doch fruchtbar sein kann? Warum wird aus dem Kern eines Boskop-Apfels nicht wieder ein Boskop? Und warum fallen im Juni viele Birnen vom Baum?
Von der Wurzel bis zur Krone: Jeder Teil und alle Lebensvorgänge werden hier gut bebildert und verständlich vorgestellt. Jede Doppelseite behandelt ein Thema und stellt auf einen Blick dar, was zum Obstbaum wissenswert ist. Außerdem gibt es noch Exkurse zu verwandten Themen, z. B. zur Fotosynthese.
Das Buch ist überhaupt erst entstanden, weil Annekathrin Schmid, stolze Besitzerin eines großen, naturnahen Gartens mit Streuobst, Bienen, Teich und Wiese, keine geeignete Lektüre fand. Lange stand sie ratlos vor den Regalen mit Fachliteratur zum Obstbau und fand nicht, was sie suchte. Jetzt hat sie es eben selbst geschrieben: Ein Buch mit verständlich aufbereitetem, theoretischem Wissen für Hobby-Obstbau-Fans.