VDI: Zapfen öffne dich

Älteste bewegliche pflanzliche Strukturen

ZapfenFossile Zapfen sind auch nach Millionen von Jahren noch zu den Biegebewegungen ihrer einzelnen Samenschuppen fähig. Das haben die Biologen Dr. Simon Poppinga und Prof. Dr. Thomas Speck von der Plant Biomechanics Group und vom Botanischen Garten der Universität Freiburg herausgefunden. Die untersuchten Zapfen verfügen damit über die ältesten bekannten pflanzlichen Strukturen, die sich noch bewegen, und können außerdem als Vorbilder für bionische Klappensysteme dienen. Die Forscher haben ihre Ergebnisse im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht.

Zapfen von Nadelbäumen wie der Kiefer oder der Stechtanne öffnen sich bei Trockenheit und schließen sich bei Nässe – ein Mechanismus, mit dessen Hilfe der Samen unter vorteilhaften Umgebungsbedingungen freigesetzt wird. Darüber hinaus läuft die Bewegung der einzelnen Schuppen passiv ab, das heißt, sie verbraucht keine Stoffwechselenergie. Aus diesen Gründen sind Zapfen seit einigen Jahren in den Fokus der Wissenschaft gerückt und dienen als Ideengeber für bioinspirierte, autonom reagierende technische Klappenstrukturen.

Poppinga und Speck fanden nun heraus, dass die Schuppen hinsichtlich ihrer Funktionalität extrem überdauerungsfähig sind: Fossile Zapfen aus der Eem-Warmzeit vor circa 126.000 bis 113.000 Jahren sowie aus dem Mittleren Miozän vor circa 16,5 bis 11,5 Millionen Jahren reagieren nach wie vor auf Veränderungen der Umgebungsfeuchte und bewegen ihre Schuppen. Mithilfe computertomographischer Methoden zeigten die Forscher, dass die Zapfen während des Fossilisationsprozesses inkohlt – also in Kohle umgewandelt – wurden und es hierbei nur zu geringfügigen Mineraleinlagerungen kam. Dadurch sind die für feuchtigkeitsabhängige Bewegungen verantwortlichen Feinstrukturen erhalten geblieben.

Prof. Dr. Thomas Speck ist auch Mitglied im Fachbeirat Bionik und hat an mehreren VDI-Richtlinien zur Bionik mitgearbeitet.

Die Studie wurde im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerks JONAS (Joint Research Network on Advanced Materials and Systems) umgesetzt. Neben Poppinga und Speck waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BASF SE sowie des Universitätsklinikums Heidelberg beteiligt.

Quelle: www.vdi.de/index.php?id=45031&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=72993&cHash=4a6397719360ec35693a992042920021

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Präsentieren einer Botschaft statt Abspulen von Folien

Stay cool – Überzeugend präsentieren

CoverDas Buch erläutert verständlich und umsetzbar, was eine gute Präsentation ausmacht: Aufbau und Stil eines Vortrags, Körpersprache und der Umgang mit Nervosität, der richtige Einsatz von Folien und vor allem das Eingehen aufs Publikum.

Das  Konzept des Autors („MAP-Konzept“) hangelt sich entlang an den 3 Blickwinkeln Botschaft, Publikum und Auftritt – Message, Audience, Performance.

Handwerkliche Grundlagen sind natürlich auch da, u. a. verschiedene Strukturierungsschemata: Gliederung, Aufbau, Argumentationsschemata. Oder wie man die Kernbotschaft, also den eigentlichen Inhalt der Präsentation, identifiziert und sich auf das Wesentliche begrenzt.

Leider: Das Thema „Wie-Botschaft“ ist eher holprig erklärt – dahinter steckt die Art des Präsentierens, vor allem persönliche Austrahlung, Authentizität etc. Da ist die Bezeichnung „Botschaft“ nicht so glücklich gewählt, hier geht es eher darum, wie die Botschaft dem Publikum vermittelt wird. Ein anderer Begriff wäre hier treffender.

Das Lernen erfolgt größtenteils anhand von konkreten Vorträgen. Dabei handelt es sich um gut ausgewählte Videobeispiele. Leider hat der Autor nur vergessen, jeweils die Laufzeit der Videos anzugeben (wäre ein kleiner Aufwand für den Autor, aber ein großer Benefit für die Leserin mit wenig Zeit). Trotzdem… der Ansatz ist gut; diese Art des Abguckens ist extrem hilfreich.

Besonders gefallen hat mir, dass der Autor einerseits erfahren ist im beruflichen Kontext, hier im Buch jedoch gekonnt den Schwerpunkt auf’s Präsentieren im akademischen Umfeld setzt.

Damit Ihr Euch ein besseres Bild machen könnt, hier ein paar der Videobeispiele, mit subjektiver Bewertung:

Großes Kino: Harald Lesch „Wir irren uns empor oder warum ist die Physik so erfolgreich?
Vortrag Uni Bayreuth 2011 (knapp 1,5 Std Vortrag + ca. 1/2 Std. Fragen)
Gelernt: Mathematik ist wie Philosophie eine Strukturwissenschaft und zwar so, dass sie nicht von vorneherein auf die Wirklichkeit beschränkt ist.
Plus: Ein sehr schönes Beispiel für gendersensibles Vortragen.

Fantastisch: Guilia Enders „Darm mit Charme“ Science-Slam 2012 (ca. 13 Min).
Klingt … irgendwie…. fies. Ist aber total unterhaltsam und spannend.
Gelernt: Dass „seltsame Themen“ auch cool präsentiert werden können.
Also: Wissenschaft, wow!

Packend: Gunter Dueck „Oft Held gespielt und immer noch zu leise?“ TEDx-Talk (ca. 26 Min).
Großartig, Manches erst auf den zweiten Blick. Umso besser!
Gelernt: Natürlich gefällt mir persönlich der Satz: „In Mathe muss man ja nix erklären… muss ja unverständlich sein.“ (Ist aber voreingenommen, der Rest vom Vortrag ist viel besser!)
Plus: Lernen für’s Leben

Fazit: Aktuell und auf den Punkt, besonders anschaulich

Themen

  • Botschaft
  • Bilder
  • Gehirn und Erinnern
  • Wahrnehmung
  • Emotion
  • Publikumsbedürfnisse
  • Interaktion
  • Kontext
  • Vorbereitung auf den letzten Metern
  • Ansprache
  • Stimme und Körpersprache
  • Flipchart
  • Basisregeln und wann man sie bricht
  • Humor
  • Überraschung
  • Spannung

Jens Starke-Wuschko: „Stay cool. Überzeugend präsentieren“. UVK 2017. 18,- EUR. ISBN 978-3-86764-765-6.

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Job gesucht? Gelegenheit gefunden :-)

Praktika

Zeit für Zuversicht… beim Praktikum endlich Praxisluft schnuppern. Und hier erfahrt Ihr, wo Ihr gut unterkommt:

  • faircompany.de
    Über 550 Unternehmen, die sich zu fairen Qualitätsstandards und Regeln verpflichten, u. a. klar definierte Aufgaben und Ansprechpartner
  • bit.ly/campus_fairepraktika
    Leitfaden zu Fairness bei Praktika

Jobmessen

Zeit für Zukunft… besonders für MINTies und besonders für Frauen

  • KIT-Karrieremesse, Kalrsruhe 16. – 18. Mai 2017
    u. a. für Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Informatik
  • Akademika, Nürnberg 23. – 24. Mai 2017 / Augsburg 21. – 22. Nov. 2017
    u. a. für Ingenieurwissenschaften und Informatik
  • Women & Work, Bonn 17. Jun. 2017
    für Frauen, 100 Arbeitgeber und Coaches
  • Karrieretag Familienunternehmen, Criesbach / Ingelfingen 30. Jun. 2017

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Glück wie ein Projekt angehen?

Managing Happiness

Cover Wie kommt ein erfolgreicher IT-Unternehmer dazu, ein Buch über Glück zu schreiben? Einer der Gründe dafür ist, dass der Autor selbst bereits mal sehr unglücklich (sprich depressiv) war, und zwar während seiner Abivorbereitungen. Er hat dann später einen Weg gefunden, diese Erfahrungen mit seinem Wissen als Manager zu verknüpfen.

Eine Weltreise und viele Interviews später stellt er seine Erkenntnisse vor. Nicht Karriere, Freiheit, Beziehungen, Geld oder Erlebnissen machen glücklich. Sondern: Glück ist, wenn wir unsere Erwartungen und die Realität vereinbaren können. Um das zu erreichen, bietet das Buch Schritte und Übungen an.

Das Buch ist nicht schlecht. Aber die Kernidee ist auch nicht neu. Und hier und da merkt man dem Autor seine Jugend doch an – er ist knapp 30. Die „Probleme“, die er im Buch als Beispiele anführt, sind doch eher überschaubar. Er geht davon aus, dass alle erst mal Glück mit Karriere, Geld, Status etc. gleichsetzen. Etwas kurz gesprungen.

Ein Zitat möchte ich vorstellen, dass dann wiederum von menschlicher Reife zeugt: „Wir sollten uns selbst mehr wertschätzen, aber weniger an uns denken.“ Geht doch.

Insgesamt ist mir der Ton zu … sagen wir mal … erfolgsmenschengeprägt. Der Autor hat vor ein paar Jahren reBuy gegründet. Was mir Respekt abverlangt. Trotzdem: Für ein Buch zum Glück fehlt mir hier doch noch etwas Gefühl für andere Perspektiven und Lebenserfahrung.

Fazit: Interessanter Ansatz, gute Tipps, kleinere blinde Flecken

Themen

  • Glück als Urteil über uns selbst
  • Grenzen von Glück
  • Vergänglichkeit
  • Aufmerksamkeit
  • Akzeptanz
  • Flow
  • Analyse, Strategie, Umsetzung
  • Glücklichmacher
  • Unabhängig von anderen
  • No Perfektionismus
  • Lernen und Klären
  • Party
  • Verlässlichkeit
  • Gönnen
  • Ehrlich sein

Marcus Börner: „Managing Happiness. Mit nur 20% Aufwand 80% glücklicher“. Redline 2017. 16,99 EUR. ISBN 978-3-86881-664-8.

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Fingerdünnes Rechnerchen

Endlich!

Wer noch nix davon gehört hat, dem ist wie mir selbst etwas entgangen…
Diese Innovation ist tatsächlich schon etwas älter: Es gibt seit etwa 1 Jahr endlich einen wirklichen Taschen-Rechner.

Screenshot

Mehr Infos in printfreundlicher Ansicht:
http://app.printfriendly.com/print?source=homepage&url_s=uGGCF%25dN%25cS%25cSJJJmzBovsyvCmqr%25cSpuEBzrovG-tBBtyr-uqzv-FGvpx-GI%25cS

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Komplexe Organisation von Arbeit für Unternehmen in einer komplexen Umgebung

Komplexithoden

CoverZur Lösung komplexer Fragestellungen braucht man besondere Methoden und Perspektiven. Mit anderen Worten: Organisationswerkzeuge, die die Komplexität von  Märkten und (Wissens-)Arbeit berücksichtigen. Im Buch enthalten sind Vorschläge, mit deren Hilfe sich Organisationen für turbulente Zeiten wappnen können, passend für Start-ups, Mittelständler und Konzerne.

Dieses Buch will Ideen für die Entwicklung von Unternehmen unter realen Bedingungen vorstellen. Das gelingt zwar, aber auf eine m. E. eher holprige Art und Weise. Vor allem die auf hip formulierten Sätze und viele Wortschöpfungen machen das Lesen unnötig schwer. Autor und Autorin formulieren weitgehend ohne Rücksicht auf die heterogene Zielgruppe aus ihrer Fachdisziplin heraus. Vor allem solche Leserinnen und Leser, die bisher noch den althergebrachten Methoden und Perspektiven anhängen, werden so verleitet, das Buch schnell wieder zur Seite zu legen. Schade. Gerade diese sollten doch auf die neuen Ideen neugierig gemacht werden!

Dazu kommt, dass die Erläuterungen für jede Doppelseite eher… kreativ und immer wieder etwas anders formuliert sind. So könnte ein einheitlichers Format, z. B. durch einheitliche Zwischenüberschriften, die Verständlichkeit der Texte deutlich erhöhen. Zu diesem negativen Eindruck trägt auch bei, dass es keinen Index gibt und das Inhaltsverzeichnis sehr vage ist, so dass man einmal gelesene gute Ideen nur durch umständliches Durchblättern wiederfinden kann.

Das Thema an sich ist gut erkannt und weitgehend korrekt eingeschätzt. Allerdings: Vieles ist nicht so neu, wie es dargestellt wird. Die Methoden sind größtenteils gut, hilfreich und bereits bewährt (in verschiedenen agilen Ansätzen zum Beispiel). Besonders wenn man sie an passender Stelle einsetzt. Dazu gibt das Buch leider auch keine Hinweise.

Fazit: Gute Idee, eine Überarbeitung würde das Buch aufwerten

Themen

  • Unternehmerische Prinzipien bis in alle Unternehmensbereiche
  • Verantwortung und Entscheidungskompetenz auf allen Ebenen
  • Zusammenarbeit
  • Teamdesign
  • Neue Kolleg*innen auswählen und einstellen
  • Verhandeln, auch intern
  • Markt und Kunde als Orientierungspunkt
  • Vergütung
  • Arbeitsplatzauflösung
  • Innovation

Niels Pfläging und Silke Hermann: „Komplexithoden. Clevere Wege zur (Wieder)Belebung von Unternehmen und Arbeit in Komplexität“. Reline 2015. 12,99 EUR. ISBN 978-3-86881-586-3.

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CSS-Darstellung von Websites klug gelöst

CSS Secrets

CoverDie CSS-Expertin stellt in ihrem Buch Techniken und Tipps vor, mit denen CSS-Entwickler*innen typische Webdesign-Probleme lösen können.  Designprinzipien und UX-Verbesserungen werden beschrieben, hauptsächlich geht es aber um die Lösung von Webdesign-Problemen mittels tieferem Codeverständnis. Entsprechend besteht die Zielgruppe aus allen, die in der CSS-Entwicklung auf einem mittleren bis hohen Niveau sind. Sie lernen, bekannte Features neu zu nutzen, sie lernen wenig bekannte CSS-Möglichkeiten kennen und sie lernen – vor allem – CSS zur Problemlösung einzusetzen. Durch die Darstellung der verschiedenen Techniken kann man  die eigenen Fähigkeiten, wartbaren, flexiblen und standardkonformen DRY-Code zu schreiben, verbessern.

Die Autorin erklärt genau, welche Voraussetzungen man erfüllen sollte, um so richtig vom Lesen des Buchs zu profitieren. Beispielsweise „CSS 2.1 quasi auswendig kennen“. Es handelt sich hier ganz bewusst um KEIN Kochbuch, sondern eine Beschreibung, welche Denkweise einzelnen Techniken zu Grunde liegt. Schwerpunkt: Wie man Lösungen findet (weniger: welche Lösung die beste für welches Problem ist).

Über die konkreten Tipps hinaus profitiert man vor allem von Leas analytischem Ansatz. Das zeigt sich schon ganz am Anfang des Buchs: Es gibt zwei Inhaltsverzeichnisse, eins ist konventionell, das andere nach Spezifikation sortiert.

Das ganze Buch ist eine Ermutigung zum Selberdenken. Und gleichzeitig drängt es auf die Verpflichtung, dies auch zu tun – und nicht, einfach den erstbesten und bequemsten Weg zur Lösung zu nehmen. Das Buch selbst ist übrigens komplett in CSS gestaltet (die engl. Originalversion) – Chapeau!

Fazit: Die hohe Schule, technisch versiert Denken zu vermitteln

Themen

  • Webstandards
  • Hintergründe und Rahmen
  • Formen
  • Visuelle Effekte
  • Typografie
  • User Experience
  • Struktur und Layout
  • Übergänge und Animationen

Lea Verou und Jørgen W. Lang: „CSS Secrets. Typische Webdesign-Probleme klug gelöst“. O’Reilly 2017. 34,90 EUR. ISBN 978-3-96009-025-0.

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Tools fürs Webprogrammieren

Die zwei Tool-Tipps verdanke ich dem Kurs „Web-Technologien“ auf openhpi.de. Ich will sie Euch nicht vorenthalten.

Can I use

Screenshot

Was kann ich problemlos für welchen Browser verwenden?

http://caniuse.com

Die Website stellt Tabellen bereit, welche Browser was unterstützen (Frontend Webtechnologien), und zwar für Desktop und mobil.

regular expressions 101

Screenshot

Online-Anwendung für reguläre Ausdrücke

https://regex101.com

Auf der Website kann man nicht nur reguläre Ausdrücke erstellen und testen, sondern sie auch erklären und debuggen lassen. Inklusive Highlighting des Regex-Patterns, Fehlererkennung und Anzeige einer detaillierten Info dazu. Außerdem gibt’s da eine Schnellreferenz für die Regex-Syntax. Die Website hilft bei JavaScript, PHP, PCRE und Python.

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Lächerlich kleine Schritte… zum Erfolg

Viel besser als gute Vorsätze

CoverJede kennt das: Man fasst einen lobenswerten Vorsatz, beginnt vielleicht auch tatsächlich mit der Umsetzung, aber dann siegen wieder Bequemlichkeit und alte Gewohnheiten. Vom guten Vorsatz bleibt nichts mehr übrig. Das Buch greift das Prinzip der kleinen Schritte auf – und zwar als ganz, ganz minikleine Schritte… Der Trick: Die extrem geringen Anforderungen, die man an sich selbst stellt, machen dem Gehirn ein Scheitern sehr, sehr schwer. Die erwünschten Veränderungen in der Lebensführung, die üblicherweise schwerfallen, erreicht man so leichter.

Die Idee ist nicht ganz neu, wird hier aber durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse untermauert.

Leider schreibt der Autor in einem sehr langatmigen Stil. Erst gegen Ende des Lesens hatte ich den Verdacht, dass er die vielen ermüdenden Wiederholungen vielleicht bewusst einsetzt – damit sich die Idee ins Gehirn frisst. Nun ja. Sonst käme das Buch locker mit der Hälfte oder – wenn jemand sehr gut formulieren kann – mit einem Viertel des Umfangs aus. Hinter dem m. E. sehr anstrengenden „Das-ist-die-tollste-Methode-ever“-Stil findet man nützliche Hintergrundinfos und Ideen. Manches davon funktioniert tatsächlich sehr gut, ein paar Ideen hatte ich zufällig selbst schon und hab sie ausprobiert – sie haben funktioniert.

Fazit: Zu langatmig, Thema gut, einige wirklich gute Inhalte finden sich auch

Themen

  • Wie das Gehirn funktioniert
  • Motivation und Willenskraft
  • Mini-Strategie
  • Unterschied zu anderen Strategien
  • Veränderungsplan
  • Goldene Regeln

Inspirationen für Mini-Gewohnheiten finden sich auf der Website zum Buch: minihabits.com/mini-habit-ideas/

Stephen Guise: „Viel besser als gute Vorsätze. Wie Sie mit Mini-Gewohnheiten Maxi-Erfolge erleben“. VAK 2015 (engl. Original „Mini Habits. Smaller Habits, Bigger Result„: 2013). 12,95 EUR. ISBN 978-3-86731-164-9.

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Fachgruppentreffen GI „Frauen und Informatik“

FlyerAus meinem Posteingang…

Vom 12.-14. Mai 2017 findet in Fulda das jährliche Fachgruppentreffen der Fachgruppe „Frauen und Informatik“ der Gesellschaft für Informatik statt.

Anmeldeschluss: 27. März 2017

Flyer: Faltblatt Einladung Fulda 2017

Mehr Infos:
www.frauen-informatik.de/joomla/veranstaltungen/fachgruppentagung-2017

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Summer School „Wissenschaft kommunizieren“

Aus meinem Posteingang…

Flyer

[…] heute möchte ich Sie über den Anmeldestart der Summer School „Wissenschaft kommunizieren“ in Mannheim informieren.

Lernen Sie mit erfahrenen Kommunikatoren die Grundlagen der Wissenschaftskommunikation kennen. Erfahren Sie von Wissenschaftsjournalisten die Anforderungen der Presse. Erweitern Sie Ihre Kenntnisse zu Wissenschaftskommunikation in den sozialen Medien

Die Summer School wird von Wissenschaft im Dialog in Kooperation mit der Universität Mannheim vom 28. bis 30. Juni 2017 auf dem Gelände der Universität Mannheim statfinden. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 295,- EUR.

Zielgruppe sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (Studierende, Promovierende, Postdocs etc.) sowie Nachwuchskräfte im Bereich von Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Programmflyer: SummerSchool_Mannheim2017

Mehr Infos: www.wissenschaft-im-dialog.de

PS: Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt vom 24. Apr. bis 8. Okt. 2017 in 42 Städten an.
MS Wissenschaft

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Referentinnen gesucht: Internet Security Days

Aus meinem Posteingang…

Zusammen mit eco veranstaltet die iX wieder die Internet Security Days 2017 im Phantasialand in Brühl bei Köln.

Das Programm planen zwei Frauen (eine von eco und eine von der iX) und sier würden sich sehr wünschen, dass der Frauenanteil in diesem Jahr höher als im
letzten Jahr wird (leider letztes Jahr null weibliche Einreichungen).

Reicht also den CfP gern an alle Euch bekannten ITlerinnen mit Schwerpunkt IT-Sicherheit weiter. Es ist wirklich eine schöne Veranstaltung in nettem
Umfeld und die Organisatorinnen würden sich sehr über rege weibliche Beteiligung freuen :-)

Termin: 28. und 29. Sep. 2017
Bewerbungsfrist: 17. Apr. 2017

Veranstaltungsort: Phantasialand in Brühl bei Köln

Die Bewerbung sollte folgende Angaben enthalten:

  • Kontaktdaten des Referenten und Unternehmens
  • Kurzer Lebenslauf der Referentin
  • Abstract (max. 200 Zeichen) und detaillierte Informationen zu den Schwerpunkten des Beitrags (max. 1000 Zeichen)
  • Geplantes Format: Vortrag oder Workshop
  • Gewünschte Dauer
  • Besondere Technikanforderungen vor Ort

Mehr Infos
https://isd.eco.de

Call: PDF ISD_CfP-2017

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Mach mit: JUG SAX DAY – Call

Aus meinem Posteingang…

Nette Leute, die ich von der SEACON kenne, suchen gerade Referentinnen (w/m) für Themen wie Softwareentwicklung und Softwarearchitektur, Mobile & Enterprise Anwendungen, Java sowie Team- und Führungskompetenzen in der IT.

Vielleicht arbeitest Du selbst gerade an einem spannenden Thema? Dann mach mit:
https://jug-saxony-day.org/call-for-papers

Einreichungsschluss: 31. Mär. 2017

Die Konferenz findet am 29. Sep. 2017 im Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre zum 4. Mal statt, hat ca. 400 Teilnehmer*innen und hatte im letzten Jahr bereits viele gute Referentinnen. Konferenzort ist Radebeul bei Dresden, was ganz nebenbei auch eine Reise wert ist.

Bitte gib den Call for Papers auch gern an Kolleginnen (w/m) in Deinem Team oder Netzwerk weiter – das Orgateam freut sich über Vielfalt und Kompetenz!

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Web Tracking Studie: Mach mit, participate!

Aus meinem Posteingang…

Screenshot

Web Tracking Studie: Teilnehmen

Der digitale Fingerabdruck eines Browsers kann dazu verwendet werden, Benutzer auf Webseiten ohne ihr Wissen oder Einverständnis wieder zu erkennen. Diese Tracking-Methode nennt sich Browser Fingerprinting.

Sie können sich auf unserer Studienwebseite registrieren (Zeitaufwand beträgt 1 Minute pro Woche, kein Benutzerkonto/Passwort nötig) und über einen längeren Zeitraum testen, ob sie einzigartige Spuren hinterlassen, wenn sie im Web surfen:

https://browser-fingerprint.cs.fau.de

Darüber hinaus erhalten Sie alle 4 Wochen einen Bericht über Ihre bisherige Teilnahme als PDF-Datei per E-Mail zugesandt. Dieser Bericht enthält die Dauer der Wiedererkennbarkeit sowie vergleichende Werte zu anderen Teilnehmern. Eine Abmeldung von der Studie ist jederzeit möglich.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre privaten und beruflichen Kontakte auf diese Studie hinweisen könnten: Freunde, Verwandte, Studenten, Kollegen, Mailing-Listen, Foren usw.

Web Tracking Study: Participate

The digital fingerprint of a browser can be used to recognize users on websites without their knowledge or consent. This technique is called browser fingerprinting.

If you sign up for participation (time required is 1 minute per week, no account/password needed), you can test over a longer period of time if you leave unique traces when surfing the Web:

https://browser-fingerprint.cs.fau.de

Furthermore, every 4 weeks participants receive a report as PDF file about the duration of their recognition and comparative values to other participants. You can unsubscribe at any time.

We would also highly appreciate if you distribute this call to your private and professional contacts: friends, relatives, students, colleagues, mailing lists, web forums and so on. If you sign up for participation, you can also use our privacy-preserving social media buttons (Facebook, Twitter) with predefined announcement text.

Mehr Infos: Details for researchers and all the others

Screenshot

Here are the preliminary study statistics:
https://browser-fingerprint.cs.fau.de/statistics

We are going to release an open data set of fingerprints. Till now, everybody doing research on countermeasures to browser fingerprinting has to collect their own data sets, and this is extremely time-consuming.

Our data set will be especially useful for research, because through our study design we have an unprecedented level of ground truth: We can assign each fingerprint to a particular (of course, anonymized) participant. In all other projects, recurring participants are recognized through cookies, which is quite error-prone, as people delete their cookies.

Moreover, participants voluntarily fill in a small demographic survey (this data will not be released in the open data set), such that we can assess the representativeness of our study for the Internet users worldwide.

Info und Kontakt

Zinaida Benenson

Human Factors in Security and Privacy Group
Chair for IT Security Infrastructures
University of Erlangen-Nuremberg
www1.informatik.uni-erlangen.de/staff/zina

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40 Jahre: FiNuT 2017 in Berlin

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Jubiläumstagung

1977 – 2017:
40 Jahre Tagung Frauen in Naturwissenschaft und Technik – FiNuT
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Wann? 25. bis 27. Mai 2017 in Berlin

Die Jubiläumstagung möchten die Teilnehmerinnen und Orga-Frauen nutzen für Blicke in die Geschichte, die Beschäftigung mit aktuellen Themen, von der Genderforschung bis zu Themen aus N+T, die auf den Nägeln brennen, sowie Blicke in die Zukunft des FiNuT.

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Für das anspruchsvolle Programm konnten zwei Kooperationspartner gewonnen werden. Zum einen das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB), das durch inzwischen einen Archivschwerpunkt Frauen in Naturwissenschaft und Technik hat. Einzelne Schätze daraus werden auf der Tagung ausgestellt und genutzt.
Der zweite Partner ist das Zentrum für interdisziplinäre Frauen und Geschlechter­forschung (ZIFG) der TU Berlin.

Ablauf und Programm

Do 25. Mai

Frauenkneipe Begine

Nachmittag: Mitfrauenversammlung von NUT e.V.
Abend: Einstimmen und Kennenlernen

Fr 26. Mai, 10 bis 18.30 h

Tagung im Deutschen Technikmuseum Berlin: Vortrags- und Diskussionstag

Programm 26.5. siehe Webseite des DTMB:
http://sdtb.de/technikmuseum/veranstaltungen/164/?month=5&year=2017

Sa 27. Mai, 9.30 bis 18 h

Deutsches Technikmuseum Berlin, Arbeitsgruppentag FiNuT

AGs zu verschiedenen Themen, wie:

  • FiNuT-Pionierinnen
  • Von der Revolution zur Innovation

40 Jahre feministische Naturwissenschaftsforschung aus der Sicht ihrer Akteur*innen

  • Geschlechterverhältnisse und Klima im Wandel
  • MINT eine Chance für geflüchtete Frauen und Migrantinnen
  • Feminismus in N+ T
  • Industrie, Arbeit, Leben 4.0.

Abschließend eine Plenumsveranstaltung: Blick in die Geschlechterforschung in MINT

Und natürlich muss ein solches Jubiläum auch angemessen gefeiert werden. Dazu treffen sich alle für das Fest 40 Jahre FiNuT in der Frauenkneipe Begine mit Essen, Musik und Party. Genaue Infos werden mit der Anmeldebestätigung verschickt. Das ausführliche Programm findet sich demnächst auf der Webseite www.finut.net.

Tagungskosten und weitere Infos

Fr ist gesponsert vom DTMB und somit kostenlos.

Sa Arbeitsgruppentag und Fest am Abend, (inkl. Essen, ohne Getränke), 60,- EUR  oder ermäßigt 40,- EUR für Studentinnen, Arbeitslose …

Anmeldeschluss: 14. Apr. 2017

Anmeldungen unter www.finut.net.

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Engineer Powerwoman 2017 gesucht

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Gesucht ist eine Vorreiterin aus dem MINT-Bereich, die durch ihr Wissen, ihre Ideen und ihr persönliches Engagement ihr Unternehmen stark nach vorne gebracht hat. Die Ausschreibung ist für alle Unternehmen aus dem In- und Ausland offen.

Bis zum 14. März 2017 könnt Ihr eine Vorreiterin aus dem MINT-Bereich für den Preis vorschlagen. Der Preis ist mit 5.000,- EUR dotiert.
Jetzt zum fünften Mal schreibt die Deutsche Messe diesen Karrierepreis aus.

Der Preis wird am 28. Apr. 2017 anlässlich des Karrierekongresses WoMenPower durch Bundesministerin Andrea Nahles verliehen.

Ausschreibung:
www.hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/awards-wettbewerbe/engineer-powerwoman

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BPW-Vortrag: 20 Jahre Sommeruniversitäten in Bremen

Tipp für alle Informatica-Feminale– und Ingenieurinnenommeruni-Interessierte… der BPW in Bremen (Club der berufstätigen Frauen) lädt ein.

20 Jahre Sommeruniversitäten für Frauen in Informatik und Ingenieurwissenschaften

LogoVeronika Oechtering, wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen, wird berichten:

Jährlich im August ist die Universität Bremen der Treffpunkt für Studentinnen und Fachfrauen aus dem In- und Ausland. Sie besuchen die Sommeruniversitäten Informatica Feminale und Ingenieurinnen-Sommeruni, die mit einem breitgefächerten Kursprogramm zu Informatik und Ingenieurwissenschaften einladen. Veronika Oechtering ist Mitinitiatorin des Sommeruni-Konzepts und führt sie seit Anfang an durch. Im Vortrag blickt sie zurück auf Highlights aus zwei Jahrzehnten und freut sich auf Diskussionen über nachhaltige Wege zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in technischen Berufsfeldern.

Moderation: Nicole Rosenboom

Termin: 3. Mai 2017

Mehr Infos: www.bpw-bremen.de/documents/bpw_flyer_2017_1halbjahr_web_1482926352.pdf

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Pflanzenleben jetzt und vor Jahrmillionen – erzählt aus dem Leben

Blattgeflüster

CoverHope Jahren erzählt über ihr Lebensgeschichte in der Wissenschaft und in der Natur. Es geht um Pflanzen, Liebe und Alltag und um die Welt der Wissenschaft.

Die Autorin verwirklich ihre Leidenschaft, die ihr Herz rührt und ihr Leben erfüllt. Sie ist Geobiologin und schon als Kind fasziniert, als sie im Labor ihres Vaters dabei sein darf. Sie erforscht Pflanzen, Blätter, Samenkörner und findet Wunderliches heraus. Zum Beispiel: Ein Samen kann sich nach 2000 Jahren entscheiden zu keimen.

Neben den Forschungsfragen und Forschungsergebnissen liest man hier über den Kampf um Drittmittel, das Ringen um Anerkennung in der wissenschaftlichen Gesellschaft (nicht nur auf Tagungen) und über Hindernisse, die das Ganze zum Leben auf einem schmalen Grad machen. Nicht nur Geldnot, auch Krankheiten und Außenseitererlebnisse stellen die Wissenschaftlerin und ihr (Kleinst-)Team immer wieder auf die Probe. Wie sie diese Probleme angeht, meistert oder auch nur hinnimmt, ist ziemlich interessant.

Diese Textstelle bringt es auf den Punkt, finde ich:

„Ich bin eine gute Wissenschaftlerin, weil ich nicht gut zuhören kann. Mir ist gesagt worden, ich sei intelligent und mir ist gesagt worden, ich sei einfältig. Mir ist gesagt worden, ich versuche, zu viel zu tun und mir ist gesagt worden, dass das, was ich getan habe, eigentlich nicht viel ist. Mir ist gesagt worden, dass ich nicht tun kann, was ich tun will, weil ich eine Frau bin und mir ist gesagt worden, dass mir nur erlaubt worden sei, zu tun, was ich getan habe, weil ich eine Frau bin. Mir ist gesagt worden, dass ich ewig leben kann und mir ist gesagt worden, dass ich durch ein Burn-out einen frühen Tod erleiden werde. Ich bin dafür getadelt worden, zu feministisch zu sein und mir ist misstraut worden, weil ich zu maskulin wirke. Ich bin gewarnt worden, dass ich viel zu sensibel sei und ich bin beschuldigt worden, herzlos und kaltschnäuzig zu sein. Aber all diese Dinge sagten mir Menschen, die die Gegenwart ebenso wenig verstehen und die Zukunft auch nicht besser erkennen können als ich.“

Die Lebensgeschichte liest sich eher wie ein Roman als wie ein populärwissenschaftlicher Bericht. Besonders spannend ist natürlich, dass es eine wahre Geschichte ist.

Mehr davon:

Fazit: Warmherzig und faktenreich

Themen

  • Wurzeln
  • Blätter
  • Holz
  • Blüten
  • Früchte

Hope Jahren: „Blattgeflüster. Die wunderbare Welt der Pflanzen. Aus dem Leben einer leidenschaftlichen Forscherin“. Ludwig 2016. 22,99 EUR (D) / 23,70 EUR (A). ISBN 978-3-453-28069-4.

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Makers – Women can do it

ScreenshotÜber eine paar coole Ladys beim Urban Gardening bin ich auf Makers aufmerksam geworden.

Die amerikanische Site erzählt von Frauen, die Großes geleistet haben. Darunter auch ein Beitrag, der sich mit dem Film „Hidden Figures“ und seinen Auswirkungen beschäftigt: www.makers.com/blog/hidden-figures-inspiring-girls-stem

Hier noch ein paar Fakten… (sorry, in English).
Frei nach dem Text auf der Website:

Launched in 2012, AOL’s MAKERS is a storytelling platform for the trailblazing women of today and tomorrow. Today, MAKERS.com features more than 4,500 original videos and more than 400 MAKERS interviews. Our MAKERS include well-known figures such as actress Lena Dunham, media mogul Oprah Winfrey, show runner Shonda Rhimes, YouTube sensation Lilly Singh, Supreme Court Justice Ruth Bader Ginsburg, tennis champion Billie Jean King, as well as groundbreaking women such as the NBA’s first female referee Violet Palmer and Kathrine Switzer, the first woman to run the Boston Marathon.

In 2016, MAKERS executive produced the song „This Is For My Girls“ in partnership with First Lady Michelle Obama’s Let Girls Learn and #62MillionGirls initiative. „This Is For My Girls,“ is written by Diane Warren and as song it hit No. 1 on Billboard.

Great women in STEM: www.makers.com/search?s=STEM
(STEM = MINT)

EVENTS & PROGRAMS

MAKERS Conference

MAKERS has hosted two MAKERS Conferences, positioned as 36-hour action plans on women in the workforce. More information: www.makers.com/conference.

MAKERS@

MAKERS@ is an invitation-only partnership opportunity intended for companies to celebrate and acknowledge their game-changing female employees and connect them to the larger MAKERS network. More information: http://www.makers.com/makers-at

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