Besonderheiten der informatica feminale und ihrer Schwestern
Ein prima Boden, auch mal Neues auszuprobieren, erstreckt sich auf dem Bremer Feld.
Die informatica feminale bietet die Möglichkeit, unkonventionelle Formen der Lehre auszuprobieren. Das reicht von simplen Dingen wie Lehren im Doppel- oder Mehrfachpack über selbstorganisierte Angebote wie Zeitung und Chor bis hin zum Einüben der zielgruppengerechten Aufbereitung von Lehrmaterial.
Diese mannigfaltigen Möglichkeiten der informatica feminale sind der Anlass, mal wieder einen Aufruf zu starten. Das Programm für dieses Jahr steht, die Dozentinnen haben den Rahmen für ihre Lehrangebote gesteckt. Da ist es an der Zeit, sich mal der Details anzunehmen. Also, Mädels, wer hat eine Idee für selbstorganisierte Angebote, wer mag zum Fest mal etwas anderes anbieten (wie wäre es mal mit Informatik-Kabarett), welche Bereicherungen können die Veranstaltungen noch erfolgreicher machen?
Liebe Leserinnen, seid einfallsreich!!!
Das kann schon mit Kleinigkeiten anfangen. Da sind zum Beispiel die Vorlesungen und Vorträge, Schulungsunterlagen und Lehrmaterialien, die im normalen Lehrbetrieb nur so vor Standards sprotzen. Wie wäre es denn mal mit Folien, die nicht den Kunden oder Programmierer nennen, sondern die Kundin und die Programmiererin? Oder wie sieht es mit den Beispielen aus? Muss es für Klassendiagramme immer das Auto sein, die Fabrikanlage? Damals im Admina-Kurs gab es ein sehr viel anschaulicheres Beispiel:
Klasse Haustier mit der Methode fressen()
Dann ist die Unterklasse ein Hund mit der Methode gassigehen() oder eine Katze mit der Methode katzenklo(). Und für verschiedene Sichten passt das auch: Die Tierärztin hat den Röntgenblick auf die physische Katze, die Besitzerin sieht ihre Kuschelmieze als Familienmitglied
Ungewöhnliche Lehrmethoden lassen sich auch immer mal wieder finden: Game-of-Life mit Damesteinen und Packpapier; Variable als durchsichtige Plastiktüte, deren Wert frau sehen oder ändern kann, die aber auch leer sein können; Rollenspiele nicht nur für Studium und Karriere, sondern auch für die Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen, oder die Kommunikation zwischen Programm und Benutzerin. Schreibt Eure Ideen auf! Lasst uns den trockenen Stoff in die warme Weser tauchen, auf dass es besser fluppt…
Und das Ganze gilt im weiteren Sinne nicht nur für die informatica und ihre Schwestern wie die ditact, sondern eigentlich für alle Veranstaltungen. Wenn Beispiele anschaulich sind, mehr als die üblichen zwei Sinne angesprochen werden (Sehen und Hören) und die Sprache auf die Zuhörerinnen zugeschnitten ist – dann haben alle mehr davon. Mehr Spaß am Lehren, mehr Lernen in kürzerer Zeit, mehr Erfolg.
Maria
von Maria
Natürlich ist der ein bisschen anders als der echte: Es regnet nicht, es riecht nicht nach Elefantenmist und es ist wirklich exotisch. Wenigstens, wenn frau bei Betazoo vorbei surft.
Da wimmelt es nur so vor Bearhares (Hasenbär), hybriden Vögeln, Bumblion (Löwenbiene), Chipmunkiphant (Fantenhörnchen), Squolf (Eichwolf) und vielen Kreaturen mehr. Und das Schönste: Jede darf mitmachen! Also dann mal los, auf in den (echten) Zoo, Fotos schießen und den Rechner anschmeißen. An diesen langen dunklen Winterabenden geht es dann ans Graphikprogrammalen. Bitte schickt Eure Ergebnisse (auch) der Zeitung, wir wollen unsern Leser/innen nämlich nix vorenthalten.
Am Sonntag nun findet der mittlerweile 4. Solidaritätslauf "(L)Auf zur Venus" zugunsten von Brustkrebs betroffener Frauen statt. Die Veranstalterinnen hoffen, auch in diesem Jahr wieder die 10.000 Kilometer-Marke zu erreichen – im Vorjahr waren es sogar 13.000 Kilometer!
Also, falls Ihr am Sonntagvormittag noch nichts weiter vorhabt, dann kommt doch auch in den BürgerInnenpark! Und welche sich am informatica-Team beteiligen möchte: wir treffen uns – wenn es nicht in Strömen regnet – um 10:30 Uhr auf der Südseite des Parkhotels am Hollersee (siehe Bild).


Nun will ich nicht behaupten, dass hiesige Aufzüge genauso schnell fahren. Aber die Idee ist ja gar nicht mal schlecht. Frau denke nur an Jobbörsen oder Karrieremessen. Ganz zu schweigen von diesen unglaublichen Zufällen, dass man auf dem Campusfest arbeitgebenden Alumnis über den Weg läuft. Prinzipiell lässt sich diese Technik natürlich auch für andere Zwecke nutzen. Die konkrete Anwendung bleibt da ganz der geneigten Zeitungsleserin überlassen…
Überraschend kam die Ankündigung, dass ich nach Buenos Aires fliegen würde, um dort zu arbeiten. Sehr viel Zeit blieb nicht, außerdem gab es schon hier jede Menge Zeugs für den Workshop dort zu erledigen. Also kam ich ziemlich unvorbereitet auf einem andern Kontinent an. Nach ein paar Stunden war mir klar:
Die argentinischen Kollegen arbeiten an einer technischen Fachschule (12 – 18jährige Schüler/innen, Gebäude s. rechts)- Fundación ORT – die Schwerpunkte in Chemie, Elektronik, Musikproduktion und Informatik anbietet. Sie haben einen sehr großen Computerraum, ein Studio für Musikaufnahmen und koscheres Essen. Der Techniker, der mir zur Seite steht, mag dieselben Filme wie ich und das ist eine sehr gute Arbeitsgrundlage. Die Kollegin managt die Organisation und liest mir jeden Wunsch von den Augen ab. Das Lustigste aber ist die Unterhaltung mit dem Fahrer, mit dem ich auf Deutsch, Englisch und Spanisch radebreche und der einen holländischen Großvater hat. Er hat mir den Namen eines seltsamen Gehölzes verraten, das hier wächst: Der Ombu, ein riesiger Busch (s. Foto unten).
Auf der diesjährigen Hannover-Messe veranstalten die Deutsche Messe AG und LogOn Technology Transfer in diesem Jahr erstmalig den Fachkongress "WomenPower 2004" zum Thema "Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft". Der Kongress ist für Frauen in Industrie und Wirtschaft,

Eine anfangs sachliche Diskussion von Brigitte, Maria und Rike ist mit der Zeit