Visualisieren leicht gemacht
Viele scheuen sich davor, am Flipchart zum Stift zu greifen. Sie meinen, sie hätten kein Talent. Stimmt nicht! Das Buch zeigt Schritt für Schritt, wie mit einfachen Methoden und ein paar Kniffen schnell und sicher ausdrucksvolle Skizzen entstehen können. Zeichentalent ist dabei ausdrücklich KEINE Voraussetzung.
Anhand von Flipcharts zeigt Brigitte Seibold, wie man mit wenigen Strichen Figuren, Gesichter oder Hände zeichnet, wie man Bilder strukturiert und Standardflipcharts für Seminare hinbekommt. Eine Anregung aus dem Buch werde ich mal ausprobieren, nämlich eine bebilderte Mindmap für die Aufgabenverteilung in einem Team skizzieren.
Für Neulinge und Profis bietet das Buch daneben noch ein Ideenarchiv für vielfältige Visualisierungsbeispiele.
Im Kern geht es darum, die eigene, individuelle Bildsprache anzuwenden. Die Anleitung zur „eigenen Handschrift“ gibt es mit vielen Anregungen zum Üben. Wie immer: Machen muss man’s selbst und ohne Fleiß beim Üben kein Preis. Der Preis kommt dann in Form eigener spontaner Skizzierfähigkeiten.
Und wie funktioniert das in der Praxis?
Ich sag’s Euch, es ist ganz schön viel Arbeit, sich ans Skizzieren zu machen! Wer das im Alltag jedoch öfter machen wird, für diejenigen lohnt sich die Mühe. Und nicht entmutigen lassen, dass zwischendurch Frust aufkommt, damit seid Ihr nicht allein. Wie bei jeder Sache, die man lernen will, muss man da auch beim Skizzierenlernen durch, siehe oben. (Ich hab länger gebraucht für mein erstes erkennbares „Seepferdchen“…)
Mir gefällt, dass die Autorin nur wenige feste Regeln vorgibt, diese sind dafür klug ausgewählt (z. B. jedes Chart braucht eine Überschrift, auch gut für’s Fotoprotokoll). Ebenfalls sehr hilfreich ist die Materialempfehlung mit Einsatzbereich, mit Vor- und Nachteilen – hier erfährt man das, was man wissen muss : )
Fazit: Wird in meinen Fundus aufgenommen!
Themen
- Wozu visualisieren?
- Visuelle Kommunikation
- Lerntypen
- Emotion
- Gestaltungsprinzipien
- Bildaufteilung
- Verschiedene Figuren: Gegenstände, Tiere, Menschen, Abstraktes
- Abstraktion und Assoziation
- Text und Schrift
- Pfeile und Textcontainer
- 3D-Darstellung
Website der Autorin: www.prozessbilder.de
Brigitte Seibold: „Visualisieren leicht gemacht. Talentfrei Zeichnen lernen und professionelle Flipcharts erstellen“. Gabal 2012. 19,90 EUR (D) / 20,50 EUR (A). ISBN 978-3-86936-341-7.
Maria
Ohne Requirements Engineering keine erfolgreichen Softwareprojekte. Und dieses Buch bringt der geneigten Leserin eins der wichtigsten Instrumente des Requirements Engineering bei, nämlich den Einsatz effizienter und effektiver Workshops. Der Autor geht über eine theoretische Betrachtung allgemeiner Methoden hinaus und tief hinein in die tägliche, mühsame Arbeit als Product Owner, Projektleiterin, Analytikerin oder Requirements Engineer.
Unter dem Motto „Mach Dein eigenes Ding. Nebenher“ beschreibt der Autor zunächst einige erfolgreiche Beispiele von Gründungen, die parallel zur Hauptbeschäftigung starteten, darunter
Ich habe eine persönliche Abneigung gegen allzu spannende Bücher. Dann kann ich nämlich nicht schlafen. Und bei Thrillern, Krimis oder Horrorstorys laufe ich normalerweise ganz schnell in die andere Richtung. Naja, ich hab schon nach dem Kinoabend mit Titanic Albträume bekommen, muss ja nicht sein.

Suchst Du ein gutes Bilderbuch auf Englisch? Hier ist eins!
Das Bündel Karten kommt zusammen mit dem Stichwort „Natural
Das Bilderbuch zeigt schlicht und eindrucksvoll, was einem den Atem nehmen kann: Akim rennt um sein Leben.
Früher haben Rahaf und Hassan in der syrischen Stadt Homs gewohnt und es schön gehabt. Aber dann kamen immer öfter Flugzeuge und man musste immerzu Angst haben. Da haben die Eltern beschlossen, in ein anderes Land zu gehen. Wie sie über Ägypten in einem viel zu kleinen Schiff nach Italien gereist sind und von dort weiter nach Deutschland – das alles hat sich Kirsten Boie von Rahaf und Hassan erzählen lassen und erzählt es hier uns. Auch von einer unfreundlichen Frau im Zug und einem freundlichen Schaffner. Und von Emma, die in der neuen Schule Rahafs Freundin wird.
Im 21. Jahrhundert gibt es bessere Möglichkeiten der Führung als im 20. Jahrhundert. Unterstützende Führung (supportive Leadership) ist so ein Ansatz. Er lässt sich anwenden, wenn es darum geht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eine komplexer werdende Zukunft mitzunehmen.

Ein Roman aus Indonesien, erzählt von einem der Schüler einer Armenschule. Indonesien ist ein Land, in dem Bildung gesetzlich verankert, aber doch nicht für alle selbstverständlich ist.
Ha! Hab entdeckt, dass es eine recht neue Ausgabe (2013/2014) von Steven Krugs erstklassigem Klassiker zur Webusability gibt. Hier ist sie, ergänzt um das Thema Mobilusability.

Das Leben sollte glücklich und harmonisch verlaufen, erfolgreich und gesund. Hoffen wir.
