Buchrezension
Study Skills
Die Autorinnen steigen mit der Anleitung zur Selbstanalyse ein: Fühle ich mich für mein Lernen selbst verantwortlich, was für ein Lerntyp bin ich? Stressentstehung und Umgang mit Stress werden differenziert erläutert. Frau erfährt, warum es gut ist, die Komfortzone auch mal zu verlassen. Zeitmanagement und Zeittypen helfen beim Organisieren des Studiums und bei der Work-Life-Planung. Stolperfallen werden auch angesprochen: Was Plagiate sind und worauf frau achten muss, um nicht versehentlich welche zu verfassen. Für Online- und E-Learning gibt es einen Leitfaden, wie frau die Angebote einschätzen und bewerten kann.
Neben den Überlegungen, was an Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein technisches Studium nützlich ist, gibt es dann noch Blicke über den Tellerrand. Dazu gehört, welche Soft Skills spätere Arbeitgeber schätzen. Oder wie sich mit kleinem Budget das Studium finanziell planen lässt. Es gibt sogar eine Vorlage für die eigene, kleine Buchführung.
Die Gestaltung ist etwas dröge. Und die Nummerierung innerhalb der Kapitel beginnt immer neu, es gibt keine Kapitelnummern in der Kopfzeile. Aber das sind nur Schönheitsfehler, die den Wert des Buches wenig beeinträchtigen.
Zu den Zielgruppen gehören nicht nur (angehende) Studierende, sondern auch Tutorinnen und Tutoren. Die können was lernen für ihre Betreuungsaufgaben und Erstsemesterveranstaltungen. Besonders hervorheben möchte ich noch den Abschnitt fürs Teilzeitstudium und seine speziellen Anforderungen.
Weiterführende Infos werden in Form von Linktipps, Buchtipps und Angabe von Hochschuleinrichtungen angegeben.
Fazit: Anschauen, nicht nur für Studierende interessant!
Themen
- Stress- und Zeitmanagement
- Erfolgreich „hören“
- Teamarbeit
- Präsentieren
- Richtig lesen
- Prüfungen bestehen
- Arbeiten im Lab
- Mit Fehlern umgehen
- Konzepte erarbeiten
- Technisches Schreiben
- Mathematische Aufgaben lesen und lösen
- Hilfe finden und Hilfe geben
Pat Maier, Anna Barney und Geraldine Price: „Study Skills for Science, Engineering and Technology Students“. Longman 2009. 20,99 EUR (D) / 17,99 £ (UK). ISBN 978-0-273-72073-7.
Das Thema ist nicht ganz trivial. Eher komplex. Trotzdem hätte ich erwartet, dass das Buch die werte Leserin mitnimmt. Leider ist der Stil aber sehr eckig geraten. Da staubt es nur so heraus aus den Abschnitten, die den roten Faden vermissen lassen. Überleitungen von einem Abschnitt zum nächsten? Fehlanzeige. Dafür kommt nach jeder Kapiteleinführung eine Auflistung der jetzt folgenden Unterkapitel. Überflüssig. Vor allem dann, wenn die Unterkapitel an der Stelle nicht einmal kurz charakterisiert, bewertet oder irgendwas werden…

Das Hörbuch verrät in 53 Minuten, wie frau Ideen finden, auswählen und umsetzen kann. Das Ganze folgt einem einfachen Prinzip: Fragestellung formulieren, Ideen generieren und eingrenzen, Lösung auswählen, Idee präsentieren und gegen mögliche Einwände durchsetzen. Ganz so einfach ist es in der Praxis dann zwar nicht. Aber der Autor gibt einige brauchbare Tipps. Er scheint sein Handwerk gelernt zu haben, er stellt u. a. die Vor- und Nachteile von Einzelarbeit und Gruppenarbeit gegenüber. Der Prozess von der Idee zur Lösung wird anhand der Metapher „Reise“ erklärt.
Das Buch gefällt mir wirklich gut. Verschiedene Vorgehensweisen werden vorgestellt, die langjährige Erfahrung und Praxis der Autorin und ihres Teams sind spürbar. Nützlich auch die Übersicht, welche Ermittlungstechnik bei welchen Einflussfaktoren angeraten ist. Leider fehlt ein Glossar, irgendwo hört ein Satz mittendrin auf. Ansonsten wimmelt mein Exemplar vor Lesezeichen, damit ich mir die interessanten Stellen später wieder ansehen kann. Checklisten und Beispiele erleichtern die eigene Umsetzung in die Praxis. Ein durchgehendes Fallbeispiel macht die Methoden anschaulich. Wie bei jedem guten Buch, gibt es für Einsteigerinnen und für Profis genug Material. Wer sich mit Anforderungen beschäftigt, sollte ihre Nase auf jeden Fall mal in dieses Buch stecken.
Heute studieren in Deutschland weit weniger Frauen technische Fächer als Männer. Was hält sie davon ab? Worauf müssen Hochschulen achten, wenn sie mathematisch interessierte und technisch begabte Schülerinnen für ein Ingenieurstudium gewinnen möchten? Antworten gibt es hier. Immer im Blick, dass mehr junge Frauen sich für einen MINT-Beruf entscheiden. MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Die Schere an der Hochschule geht auseinander. Ach was, nicht die Schere, eine ganze Kiste voller Scheren. Im Kern immer: Karriereverläufe im Verhältnis zum Geschlecht. Kurz: Frauen im Studium sind in der Mehrheit, Professorinnen sind immer noch seltene Exemplare. Das gilt insbesondere für Mütter. Und so widmet sich dieses Buch einem oft totgeschwiegenen Thema. Dass Familienplanung und -leben in Forschung und Wissenschaft besonders schwierig ist. Datenbasis ist NRW, aber das Thema ist unabhängig vom Standort… spannend!
Nach alt bewährtem Rezept (vgl. die Rezension zu 


Amerikanische Fachleute zum Bereich Management bloggen hier. Themen wie „Why Few Executives Are Skillful Managers“, „To Get More Done, Slow Down“, „Ted Kennedy’s Leadership Lessons“, „Blogging as Management, not Marketing“ und mehr laden zum Stöbern ein. Auch eine Kategorie „Technology“ gibt es.
Olivia Mitchell ist in Wellington, Neuseeland, Trainerin fürs Präsentieren. Sie schreibt über alle Belange von Vortragenden: Planen der Präsentation, PowerPoint-Folien erstellen, mit Nervosität umgehen, mit dem Publikum in Kontakt kommen und „managing your audience“. Einige Themen: „How to survive watching yourself on video“, „A summary of research on nonverbal communication“, „When can you break the rule of a three-part structure?“, „How to use your fear of public speaking to be a better speaker“, „3 things speakers should know about virtual presenting“, „What you need to know before your first presentation“, „How to tweet during a presentation“ oder „Powerpoint custom animation experiment“. Und dazu gibt es Kategorien wie…
Was ist der Kern kreativer Arbeit? Wie sehen Kreative selbst ihre Arbeit? Das Buch versammelt Zitate aus Interviews, die der Autor mit Kreativen aus 15 Ländern geführt hat. Nicht nur die Frage „Wer ist kreativ?“ wird thematisiert, sondern auch „Wer ist schneller, öfter und präziser kreativ?“. Als Besonderheit verzichtet das Buch komplett auf Grafiken oder konkrete kreative Beispiele. Vielmehr zeigt es, wie die am kreativen Prozess Beteiligten ihren eigenen Arbeitsprozess wahrnehmen und beschreiben. Die Bilder entstehen beim Lesen im Kopf.
Adrian Furnham? Den kenn ich doch von irgendwo…? Klar, das ist doch ein Autor von
In der neuesten Ausgabe der CyberNews vom CyberMentor-Programm habe ich einen Webtipp für papierne Illusionen gefunden. Und zwar einen Drachen aus Papier, der sich immer dem Betrachter zuwendet – beeindruckend fand ich das Video des Effekts:
Die Älteren unter den Leserinnen werden sich erinnern: Stereogramme. Das sind bunte Bilder, die einen 3-D-Effekt verbergen und eine weitere Dimension denjenigen bieten, die „richtig“ Schielen können. Bei 

Bei einer Präsentation auf Flipchart oder Pinnwand wachsen neben der dort entstehenden Schrift oder Grafik auch die Zweifel, ob das denn alles so richtig, lesbar, deutlich und plausibel ist und am Ende sogar noch überzeugend wirkt. Hier lernt frau die professionelle Verwendung von Materialien, Untergründen und Stiften kennen und erfährt etwas über die Wirkung von Effekten durch Formen, Symbole, Farben etc.
Das Buch gehört zu einer Reihe mit einem Fundus aus Spielen, also Methoden und Übungen, für die Seminargestaltung. Der Schwerpunkt des dritten Bandes liegt auf Aktivierungsmethoden, Effekten und Metaphern. Es gibt Übungen mit fest umrissenen Lernzielen. Bei „Spitfire“ zum Beispiel: Hier erzählen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Vorbereitung mit spontan eingeworfenen Begriffen eine möglichst sinnvolle Geschichte. Die Teilnehmer/innen lernen so, den inneren Bildern und Assoziationen zu vertrauen, Naheliegendes zu sagen und den inneren Zensor auszuschalten.
Die umfangreiche Sammlung liefert Know-How und zeigt, wie sich Wandel managen lässt. Veränderungsprozesse sind oft schwer zu steuern, kaum zu überblicken und scheinen im Ergebnis eher zufällig. Das Buch umfasst Tools und Methoden zur Begleitung von Veränderungsprozessen. Die Hilfsmittel sind von Beratern und Coaches zusammengetragen. Diagnose- und Strategieentwicklungstools sind vertreten, dazu Methoden zur Integration der Beteiligten und zur Konfliktklärung sowie Instrumente zur Etablierung einer Feedbackkultur, zum Ausschöpfen vorhandener Wissenspotenziale und zur Evaluation der Maßnahmen.
Lehren zu lernen ist für viele Trainerinnen und Trainer ein langwieriger autodidaktischer Prozess von Versuch und Irrtum. Und selbst nach Jahren der Praxis sind Lehrende oft unsicher, ob sie die didaktischen Möglichkeiten effektiv ausschöpfen. Wer sich in einer ähnlichen Lage befindet oder neu im Training ist, erwartet von einem Lehrbuch Struktur, Orientierung und Praxishilfen, um Sicherheit für die Praxis zu gewinnen. Nur bei den Killerphrasen fand ich die Tipps zu allgemein und knapp.
Ähnlich wie
Das techniklastige Buch erklärt kurz die Methode und geht dann detailliert auf die Bedienung der Mindmapsoftware ein. Praktisch ist, dass die Tools auf der CD gleich mit dabei sind. Leider hatte ich beim Drucken aus FreeMind heraus zuerst Probleme, meine große Mindmap komplett auf eine DinA4-Seite zu bekommen. Der MindManager gefällt mir da schon besser. Kunststück, das ist ja auch das Profiprogramm. Hier stört mich beim Ausdrucken nur, dass der Hintergrund mit einem Gelbstich herauskommt. Der ist ungleichmäßig und leert meine Farbpatrone unnötig.
