Ich habe überraschende Kunst in einer Ausstellung gefunden, in der es Kunst zu kaufen gibt. Aber erst mal die Fakten. Noch bis zum 26. Jan. 2014 läuft diese „Haben-Wollen-Aktion“:

Kunstmarkt 2013
In der cubus kunsthalle gibt es jetzt mal Zeitgenössisches. Zum Gucken, zum Aussuchen und zum Mitnehmen. Und natürlich unterstützt man mit dem Kauf auch die, die sich die Werke ausgedacht haben. Mäzentum für alle, sozusagen.
Der Kunstmarkt findet jährlich statt und läuft an, wenn der Duisburger Weihnachtsmarkt startet. Seit 12 Jahren ist er schon Teil des Kulturprogramms. Er bietet Künstlerinnen (und Künstlern) eine Plattform, auf der sie ihre Arbeiten dem Publikum vorstellen können. Während die Aktion läuft, gibt es immer wieder neue Werke zu sehen – und zu kaufen.
Motto: „Nimm, was du brauchst“
Mein Favorit waren und sind die Nachtblüten. Sie verstecken sich in einer nachtschwarzen Kammer und haben mich überrascht, als ich an einem grauen Herbsttag zögerlich durch die Ausstellung spaziert bin. Geformt aus Draht, umspannt mit Textil. Als ich eintrat, hatte ich sofort ein Honigkuchenpferdlächeln im Gesicht. Leider hab ich kein „Dunkelzimmer“ zu Hause, sonst wäre ich versucht gewesen, ein paar davon zu erstehen…
Die Preise für die Werke liegen in etwa zwischen 50,- EUR und 500,- EUR. Positiv hervorheben möchte ich, dass der Eintritt frei ist – Kunstgucken für Jede und Jeden.
Mehr zur Nachtblüten-Künstlerin unter www.daslichtgruenekleid.de.
Maria
Wochenende? Besuch hat sich angekündigt? Oder der Hunger auf Süßes macht sich bemerkbar? Aber keine Lust auf richtig Arbeit? Dann ist dieses Buch vielleicht die Lösung, wenn man nicht gleich zur nächsten Bäckerei stiefeln möchte. Jede Menge Rezepte mit wenigen Zutaten und mit Teig, der leicht gelingt. Quasi mit Erfolgsgarantie und schnell erreichtem Backvergnügen.











Typisch japanisch, gelesen wird von hinten nach vorn, von rechts oben nach links unten. Ein meditatives Buch, philosophisch, in angenehmen Farben. Freundliche Wesen erzählen kleine Alltagsgeschichten. Die Nohohon erleben verschiedene Gefühle und finden Freunde, die ihnen erzählen können, welche Erfahrungen sie damit schon gemacht haben. Zum Einstieg eine interessante Erkenntnis: „Im Schaukeln liegt die Kraft.“
Psychologie, Soziale Arbeit und Grafik mit Buchkunst – das sind die fachlichen Wurzeln der drei Autoren. Dementsprechend liest es sich auch nicht wie die üblichen Bücher von Seminaranbietern, Beratungsunternehmen oder BWL-Leuten. Vielmehr fließt hier tatsächlich – teils sicher subjektiv, meist aber durchaus fundiert – Praxis ein. Die Thesen sind grafisch dargestellt, ein Zusatz, der mir persönlich keine neue oder tiefere Einsicht beschert. Es stört aber auch nicht weiter. Vielleicht funktioniert das mit dem Anregen zum Nachdenken durch Kunst bei Anderen mittels der Bilder besser.




