
Unter dem Kürzel SIGNO – Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung – gibt es seit 2008 ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
In Erfinderclubs können sich Erfinderinnen und Erfinder treffen und über ihre Ideen diskutieren. Um den Erfindergeist zu fördern, gibt es vom BMWi Mittel, mit denen es die Aktivitäten des bundesweiten Erfinderclub-Netzwerkes unterstützt. Zum Einen werden Kreativität und Ideenreichtum von Kindern und Jugendlichen geweckt und zum Anderen freie Erfinderinnen und Erfinder bei der Verwirklichung und Vermarktung von Ideen unterstützt. Dabei setzt die Initiative ganz auf die Synergien der Teamarbeit und die Vernetzung von Wissen, Erfahrung und Aktionen. Der Erfindungsprozesses wird von der Idee bis zum fertigen Produkt betrachtet. Dabei fließen auch Marktbedürfnisse und Vermarktungsstrategien ein.
Ein Ziel der Initiative ist auch, dass sich die gesellschaftliche Einschätzung des Erfinderimages verbessert. Das kommt uns „Technikleuten“ dann sicher auch zugute.
Finanzielle Förderung
Das BMWi stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen die inhaltliche Arbeit der Erfinderclubs unterstützt wird. Auch gemeinschaftliche Aktionen werden gefördert, mit denen die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes weiter gestärkt werden soll.
Bis 2010 stehen für jeden bewilligten SIGNO-Erfinderclub max. 1.500,- EUR pro Jahr für die Club-Arbeit bereit. Bei Erfinderclubs an Hochschulen beträgt das frei verfügbare Budget 500,- EUR und das zweckgebundene Budget 1.000,- EUR. Bei Jugendclubs, die in besonderer Weise unterstützt werden sollen, wurde das frei verfügbare Budget auf 1.000,- EUR festgelegt, das zweckgebundene Budget beträgt hier 500,- EUR.
Das frei verfügbare Budget wird für technische und räumliche Ausstattung, Informationsbeschaffung, gewerbliche Schutzrechte, Werbematerialien für die Öffentlichkeitsarbeit, Teilnahme an Messen und Erfinder bezogenen Veranstaltungen sowie für die Durchführung von und Teilnahme an Schulungen genehmigt.
Das zweckgebundene Budget wird ausschließlich für die Teilnahme an der Erfindermesse IENA, die Ausrichtung von und Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen sowie die Durchführung eigener Veranstaltungen durch die Erfinderclubs zur Verfügung gestellt.
Netzwerkhilfe
Die Erfinderclubs können außerdem von Netzwerkangeboten profitieren, wie dem Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Erfindermesse IENA, dem SIGNO-Erfinderclub-Wettbewerb „i hoch 3“, zentral organisierten Weiterbildungsseminaren, einem speziellen Marketing für ausgewählte, hochwertige Erfindungen, dem Erfahrungsaustausch sowie Informationsmaterial. Weitere Angebote, wie z. B. ein Newsletter in gedruckter Form, sind in Planung.
Offen
Wie es ab 2011 weitergeht, konnte ich der Website leider nicht entnehmen. Also: Daumendrücken für die gute Idee!
Mehr Infos: www.signo-deutschland.de/erfinder









Das Buch ist insofern sympathisch, als es der (deutschen) Ansicht widerspricht, dass Scheitern unbedingt zu vermeiden ist. Es gibt viele pragmatische Tipps, die oft gar nicht mal so unüberwindbar schwer umzusetzen sind. In der Informatik ist ja das Problemlösen der Kern aller Dinge, Vieles aus dem Buch kam mir daher bekannt vor. Die Autorin bedient sich auch hilfreicher Redundanz: Sie betont immer wieder, wie wichtig es ist, sich selbst Gutes zu tun, in die Zukunft statt in die Vergangenheit zu denken und sich Menschen zu suchen, die helfen können. In Krisen ist die Aufmerksamkeit – neurologisch bedingt – eingeschränkt. Deswegen ist es in schwierigen Zeiten besonders wichtig, sich konstruktive Gedanken wiederholt bewusst zu machen. Denn Wiederholung brennt sich besser ins Hirn – und miese Gedanken wiederholen sich besonders gern und besonders oft. So schlägt die Autorin vor, sich auf Kleinigkeiten zu konzentrieren, die Wahrnehmung auf die kleinen Freuden des Alltags zu lenken und sich selbst kleine Freuden zu gönnen. Ein weiterer bedeutender Punkt, den die Autorin nennt, ist Bewegung. Krisen bedeuten Stress, und Stress baut sich beim Bewegen schneller ab.
Wer bei uns im MiaDeRoca Shop bestellt und im Bestellformular informatica feminale angibt, bekommt eine gehäkelte USB-Stick-Hülle kostenlos dazu – im Bild sieht man ein paar mögliche Kombis, individuelle Farbwünsche sind möglich, gehäkelt wird von mir in 100% Schurwolle. Der kleine Schuh misst ca. 7,5 x 4 cm, der größere Schuh misst ca. 9 x 4,5 cm.
MiaDeRoca betreiben wir seit 2007 – hier bieten wir Produkte an, die es nicht überall gibt. Ein Großteil davon wurde regional handgefertigt im Alpenraum (zwischen Monaco und Wien bzw. München und Ljubljana), überall wo wir vor Ort die DesignerInnen und ProduzentInnen besucht haben und die Fertigung auch begutachtet haben, haben wir das auch im Shop angegeben (weil „Made in Germany“ kann ja gleich mal wer sagen…).
PS: Ich hab das Ganze natürlich auch getestet – und muss sagen: Mit diesen bunten Wollsocken ist es viel schwieriger, sein Technikzubehör zu vergessen. Und wieso sollte ich meine Akkus im Winter frieren lassen, ist ja auch nicht nett ;-) Maria
Bei dem Buch war ich extrem skeptisch. Ein Professor Doktor, der eine Anleitung zum Präsentieren schreibt? Das kann doch nur schief gehen? Falsch vermutet. Dieser Weltraumphysiker hat schon ein gutes Gespür für die Materie, über die er hier schreibt. Hat frau einen Fachvortrag abzuleisten, kann sie hier die Spielregeln lernen. Da die Wissenschaft an sich eher konservativ tickt, gibt es hier keine innovativen Konzepte. Nichtsdestotrotz dürften alle Vorträge, die sich an die Tipps aus dem Buch halten, im oberen Qualitätsquartal liegen. Zumindest, wenn ich an die wissenschaftlichen Veranstaltungen denke, bei denen ich Gast war. Mit gut 130 Seiten ist das Taschenbuch schnell gelesen, auch das ein Pluspunkt. Vergesst einfach das Vorwort, in dem es heißt, dass der Computer „neuerdings“ eine bedeutende Rolle bei Präsentationen spielt…

Das ist wirklich eines der verrücktesten Fotobücher, die mir bisher vor Augen gekommen sind. Irre Ideen, abgefahrende Aufgaben und phantastische Fotos. Von einfachen Tricks bis zu echten Hacks findet frau eine Bandbreite an Themen. Das Ganze beschrieben von denen, die’s erfunden haben. Mein Lieblingstipp sei hier schon mal angedeutet: Das Notebook als Ministudio-Bühne…


Zuerst gefiel mir das Buch nicht sonderlich. Ich dachte, da kommt mal wieder so ein Designerschwätzer daher, mit Hang zu Mehr-Schein-als-Sein. Nach und nach zog mich das Buch mit seiner latent meditativen Art dann doch in seinen Bann. Das Lesen geriet zu einem Ruhepool. Und immer, wenn ich dachte, jetzt wird er so langsam geschwätzig, kriegt Reynolds die Kurve zurück zu brauchbaren Ratschlägen. Nebenbei lernt frau hier etwas über Zen im allgemeinen und die japanische Kultur.