Verrückt nach Pi
Fangen wir mit meinem Lieblingszitat aus dem Buch an:
„ACHTUNG!!! Falls du keine Lust auf DENKEN hast, ist dieses Kapitel SICHER. NICHTS. FÜR. DICH.“
Besonders auch für Jüngere ein bunter Einstieg. Und … tadaaaa! …. schon in den Innenumschlagseiten vorn und hinten findest Du VIELE der unendlich vielen Nachkommastellen von π (für Manche sicher so gut zum Einschlafen zu lesen wie Schäfchen zu zählen 😉).
Seit Jahrtausenden beschäftigt π Menschen, die sich aus verschiedenen Perspektiven der Welt und ihrer Berechenbarkeit widmen. Die Konstante ist praktisch, um einen Fußball, ein Rundgehege oder einen Brückenbogen zu berechnen, … und noch alles Mögliche andere mehr.
Und was um noch einiges spannender ist: Pi ist unendlich, irrational und magisch! In seinen Stellen finden sich alle Kalenderdaten (Geburtstage!), ganze (codierte) Musikstücke oder die kompletten Werke von Shakespeare. Derzeit sind Billionen von Pi-Dezimalstellen bekannt. Dabei reichen bereits die ersten 15 Nachkommastellen völlig aus, um eine Rakete zum Mars zu schicken.
Vom Griechen Archimedes bis zum Inder Srinivasa Ramanujan (der eine Formel zur Berechnung von Pi, die noch heute verwendet wird, nachts träumte). Von den Ägyptern, den Mayas, den Arabern, den Chinesen und anderen Mathematikbegeisterten aus aller Welt und allen Epochen. Und darunter viel mehr Frauen, als ich erwartet hätte. Sehr schön. Sehr ausgeglichen.
Als Leserin folge ich den Drehungen und Wendungen, immer auf den Spuren dieser schwer fassbaren Zahl, die die Menschen verrückt und die Mathematik faszinierend machen kann.

Der praktische Teil ist, dass man quasi nebenbei einige Kniffe, Zaubertricks und sogar Witze lernt. Und wie man eine Pizza fair teilt. Njam!
Mein Lieblingsding im Buch: Die Seiten, die grafisch veranschaulichen, „was die Menschheit über Pi weiß“, eine sehr eindrückliche Visualisierung! (Selbst angucken, ich werde hier AUF KEINEN FALL spoilern!)
Mein Lieblingslearning (aus dem handwerklich guten Glossar): Wir kennen nur sehr wenige transzendente Zahlen (wie z. B. π), aber wir wissen, dass es die größte Zahlenfamilie ist. Wow!
Autoren
Jean-Baptiste Aubin ist Lehrer und Forscher für Statistik an der Universität Lyon. Um seine Leidenschaft für die Mathematik mit Mathe-Laien zu teilen, schreibt er Bücher und Drehbücher, organisiert Vorträge, Ausstellungen und Zaubershows.
Anita Lehmann, nah verwandt mit einer langjährigen IF-Besucherin☝, ist Autorin von Büchern für Kinder und Erwachsene. Sie schrieb bereits mehrere Kinderbücher (Sabber Schlabber Kussi Bussi, 50 Migrationsgeschichten, 50 sensationelle Schweizerinnen / erschienen bei Helvetiq und Bergli).
Fazit: Abwechslungsreich, kurzweilig und lehrreich – was will man mehr!
Themen
- Magie von Pi
- Gepichten vom Pi
- Spaß & Witze
- E-pi-log
- Beweise
- Geschichte
- Geografie
- Philosophie
Jean-Baptiste Aubin und Anita Lehmann: „Verrückt nach Pi. Geheimnisse einer unendlich faszinierenden Zahl“. Ab 9 Jahren. Helvetiq 2025. 22,- EUR (D) / 27,- FR (CH). ISBN 978-3-03964088-1.
Maria
Kennt Ihr das? Wenn der Chef jeden wohlformulierten Einwand mit einem Dreiwortsatz kontert oder die Kollegin mit großer Geste den Konferenztisch dominiert, wenn Donald hinter dem Rücken von Hillary Grimassen schneidet, geht es um Macht. Nie geht es im Gespräch nur um Argumente. Manche verzichten sogar ganz auf sie.

Film (1991/1992): „My Girl. Meine Erste Liebe“.
Film (2007): „Die Brücke nach Therabitia“
Richard Powers: „Erstaunen“. Fischer Verlag 2021
Was steckt hinter den kleinen Bildzeichen? Woher kommen sie? Wer hat sich die Zeichenfolgen ausgedacht? Wie verändern Emojis unsere Kommunikation? Sind sie demokratisch? Sind sie divers? Und funktionieren sie wirklich global? Wie kommen neue Emojis in die digitale Kommunikation?
Der große Bruder übernimmt, als die Eltern zum ersten Mal ausgehen und ihn und seine furchtlose kleine Schwester abends allein lassen. Erst mal Abendessen: Chips und Kekse! Danach widmet sich Boris seinem Gruselfilm. Doch Celeste stört, rummelt im Wohnzimmer rum. Kurz rausgeschickt, ist sie schon wieder da. Denn sie will ja unbedingt noch eine Gutenachtgeschichte hören….
Zum Beispiel weiß er von schrecklichen Gespenstern, die nachts auf kleine Mädchen warten … Langweilig, findet Celeste. Oder von gefährlichen Riesenkröten, die sich heimlich anschleichen… Aber Kröten findet Celeste süß.
Ein wirklich schönes Buch! Ich fühlte mich sofort umsorgt, als ich mit dem Blättern begann… Alles, was ich brauche, um gesund durch den Winter zu kommen. Und zwar durch genussvolles Essen. Ha!
Es gibt jede Menge Zusatzinfos, u.a. eine Liste von „Gesundheitsaspekten“ (Husten, Arthrose, Menstruation, Schlaf, Magenverstimmung…) mit empfohlenen Lebensmitteln, die helfen können. Dazu dann auch Verweise auf besonders hilfreiche Rezepte aus dem Buch. Oder ich lerne, wie man Weizengras selbst anbaut, wie man Gesundes sprossen lässt (Hülsenfrüchte, Kerne & Samen, etc.).
„Wandere wohl und wandere weit“ … so verabschieden sich die Eisbären. Und gehen dann allein auf die Wanderung. Das Buch erzählt davon umd vom Leben der großen Weißen aus dem Norden.
Wie viele Haushalte mit Ökostrom braucht man, um ein Kohlekraftwerk abzuschalten? Wie viele Stunden im Jahr verbringt man in Frankfurt mit Parkplatzsuche? Wie groß wird die Poolparty, die wir feiern können, wenn wir nur halb so viel Rindfleisch essen? Schäferhund oder Dackel – wo machen die einen Unterschied? Und haben Politiker eigentlich recht, wenn sie von den unendlichen Möglichkeiten der Technologie schwärmen? (Spoiler: Nein.)
Ein sehr kluges Buch. Über (scheinbare) Widersprüche und eine ambivalente Welt, direkt im Alltag für Jede und Jeden von uns. In der Nachbarschaft, in der Familie, bei Sport und Spiel, … viele kleine Situationen, die Wachsen lassen. Auch: Wie man sich trotz (unfairem) Gegenwind nicht davonwehen lässt (ich nenn das mal Resilienz).
Nur weil deine Gefühle verletzt wurden, heißt das nicht, Du vergibst nicht wieder. Nur weil Du lieb und freundlich bist, heißt das nicht, Du hast kein Recht, Dich zu beschweren.
Besonders gut gefällt mir, wie bunt die „Typen“ sind, denen man hier begegnet. Eine Vielfalt: Große, Kleine, im Rollstuhl, mit krausem Haar, blond, mit dunklerer oder hellerer Haut,, mit Baseball-Cap oder Badekappe.
Ein preisgekröntes Theaterstück als Bilderbuch: Mit Zylinder, Luftschlangen und goldenem Konfetti beginnt alles. Der 9-jährige Anand lässt seinen Löwen unter tosendem Applaus durch brennende Reifen springen.
Das Potenzial von KI für den Seminarraum: Ein Methodenbuch, das zeigt, wie man ChatGPT & Co. als Hilfsmittel in interaktiven Veranstaltungen einsetzt. Die ausführliche (nicht zu lange) Einführung ist gut verständlich. Hier lernt man die Basics zu Prompts (Eingabetexte für die KIs); man bekommt ausreichend Motivation, sich (wieder) tiefer mit der Prompterstellung zu befassen. Besonders schön: Die Prompts aus dem Buch bekommt man (nach Registrierung) auch als Download.
„Das Universum hat also mit einem Urknall begonnen? Okay. Und wer war damals dabei und hat’s gefilmt?“
»Es war einmal ein kleiner Bär
In dem Spiel „die weiße Burg“ geht es um die Burg Himeji in Japan im 18. Jahrhundert. Reiche Familien (die 1-4 Spielerinnen) setzen ihre Verwandten ein, um als Gärtner, Krieger oder Höfling in der Burg Ruhm und Macht (=Siegpunkte) zu erringen. Dabei gilt es die Figuren geschickt zu positionieren, damit punktebringende Aktionen durchgeführt werden können.
Der Dschungel ist wunderschön und voller Geheimnisse. Doch das Leben der Tiere dort ist auch gefährlich. Los geht es auf eine Reise in die grüne Wildnis…
Hmmm…. da war ich mir zwischendrin nicht so sicher, ob das Buch gut hierher passt. Oder ob ich überhaupt weiterlese… Etwas… hmmm… belanglos? Banal? Geschwätzig, wie es alte Menschen schon mal werden?
Selbst mal wieder Buntstifte zur Hand nehmen, entspannt am Tisch werkeln, schraffieren, scribbeln… Sehr schön. Das fertige Stück dient dann – ausgeschnitten – als Postkarte oder Geschenkanhänger.
Ein wunderschönes Buch, das mitnimmt auf eine Reise über die Kraft der Freundschaft, Mut und Selbsterkenntnis. Inspiriert von einem persischen Märchen aus dem 12. Jahrhundert präsentiert sich eine Geschichte über das Glück, das in uns allen wohnt. Es erzählt von Spiritualität. Und zeigt, wie man zu ihr gelangen kann. Übrigens nicht nur als Vogel.