Dieses Jahr kommt die 12. deutsche Betonkanu-Regatta ins Ruhrgebiet, und zwar nach Essen. Wann? Am 19. und 20. Juni 2009. Seit der ersten Regatta 1986 gibt es alle zwei Jahre an verschiedenen Orten dieses Wassersporthighlight. An der letzten Regatta nahmen sogar mehr als 100 Mannschaften teil. Und die Berliner TFH hat inzwischen auch ein Frauenteam. (Also ist das ein prima Thema für die Zeitung …)
Bei der Regatta kann frau in zwei Klassen starten. In der Wettkampfklasse steht der sportliche Wettkampf im Fokus. Die Kanus müssen dabei möglichst schnell eine gerade Rennstrecke und einem Slalomkurs bewältigen. In der offenen Klasse ist alles erlaubt, was aus Beton ist und schwimmt. Hier entscheidet eine Parade über die Sieger. Bewertet werden: Originalität, Konstruktion, Betonverwendung, Gestaltung, Ausstattung, Antrieb, Harmoine Besatzung/Wasserfahrzeug und Präsentation. Am Begrüßungsabend prämieren die Wettkampfteilnehmer die Mannschaft mit den schönsten Regatta-Hemden.
Warum Beton?
Das erste Betonkanu erblickte in den USA das Licht der Welt. Die Idee griff der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V. auf. Die Beweggründe waren eher pragmatisch: Der Baustoff Beton sollte aus seinem Schattendasein geholt werden. Natürlich spielen auch Teamarbeit und nicht zuletzt der Spaß eine große Rolle.
Essener Spende: 80 Betonboote sind startbereit für den Baldeneysee
Am 20. Juni 2009 fällt der Startschuss für die Wettbewerbe am Baldeneysee in Essen. Mehr als 900 Studierende und Auszubildende lassen ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Deutsche Zement- und Betonindustrie für jeden Zuschauer, der sich am Samstag an der Regattastrecke einfindet, einen Euro spenden. Der Erlös ist für das kooperative Bildungs- und Kulturprojekt Storp 9 in Essen. Da macht das Zugucken nicht nur Spaß, sondern auch Sinn.
Freitag, 19. Juni 2009
Die Betonboote können auf dem Bootslagerplatz vor dem Regattahaus besichtigt werden.
Die Teilnehmer geben Auskunft über ihre Konstruktionen und deren Herstellung.
Samstag, 20. Juni 2009
08.00 Uhr Sportliche Wettkämpfe: Vorläufe und Viertelfinale
13.30 Bootsparade: Wasserfahrzeuge „Offene Klasse“
14.30 Sportliche Wettkämpfe: Halbfinale und Finale
16.00 Rahmenprogramm mit Kanu-Polo
17.00 Uhr Siegerehrung
Mehr Infos: www.betonkanu-regatta.de

Die Autorin behauptet zwar, „dieses Buch ist kein Jammerbuch“. Dann jammert sie aber munter drauf los. Hauptsächlich über die Männer. Das kann frau durchaus mal tun, wenn das Ganze Hand und Fuß hat. Genau das fehlt aber in diesem Buch. Die Einleitung ist voller Zitate und für meinen Geschmack zu lang. Wenn es aber drauf ankommt, fehlen Quellen und Zitate. Beispiel gefällig? Die Autorin fragt, ob Frauen ohne Kinder genauso viel verdienen wie Männer. Antwort: „Das wage ich zu bezweifeln.“ Dazu wimmelt es auch noch von platten Stereotypen, z. B. dass Frauen nicht sagen, was sie wollen und immer zu bescheiden auftreten. Auch so’n Spruch: „Frauen […] bremsen sich zu Tausenden selbst aus“.
Wie wäre es, mal über den Tellerrand zu klettern und mit den eigenen Kindern (Patenkindern, Neffen, Nichten, oder wen auch immer ihr an jungen Leuten so da habt …) Aktionen zu veranstalten, um anderen Kids damit zu helfen? Ich würde mir natürlich auch die eine oder andere informatiklastige Aktion wünschen… aber da seid Ihr als Leserinnen und Leser sicher kreativer als ich.


