Maps!
Dies ist zweifellos eines der merkwürdigsten Bücher, das ich bisher in den Händen gehalten habe. Was habe ich erwartet? Ein Buch, das mich in die Geheimnisse der Kartenerstellung einweiht. Also mir erklärt, welche Kartenelemente es gibt, wie ich diese zeichne und wie ich eine plausible Karte erzeuge.
Das Buch führt zu Beginn in verschiedene Kartenelemente ein und erläutert Schritt für Schritt, wie eine einfache Windrose erstellt wird. Leider gibt es außer der Windrose kaum weitere solcher Anleitungen.
Zu jedem Thema gibt es mehrere Übungsaufgaben. Die Aufgaben habe ich alle durch die Bank weg als überflüssig empfunden, insbesondere die Übungen bei den Schriften fand ich sehr frustrierend. Gemeinerweise sind in den Aufgabenteilen aber durchaus wichtige Informationen versteckt, die ich mir außerhalb der Aufgaben im Kapitel selbst gewünscht hätte.
Apropos überflüssig: Verteilt im Buch werden unterschiedliche Kartenkünsterlinnen und -künstler in Kurzinterviews vorgestellt. Den Platz hätte man meiner Meinung nach besser nutzen können für mehr Anleitungen und bessere Beschreibungen. Ebenfalls überflüssig aus meiner Sicht: Die fast 20 Seiten performierte Vorlagen im hinteren Teil des Buches. Für Karopapier brauche ich keine Vorlage (kein Scherz).
Es werden zudem viele unterschiedliche (Kartografier-)Projekte vorgestellt. Die meisten davon fand ich auf den ersten Blick recht merkwürdig, z. B. eine Valentinskarte, in der das eigene Herz kartografiert wird. Und mit Herz ist in diesem Fall das menschliche Organ gemeint. Oder eine Geruchskarte, in der auf einem Stadtplan die unterschiedlichsten Gerüche in ihrer jeweiligen Intensität abgebildet werden.
Auf den zweiten Blick konnte ich dem ein oder anderen Projekt aber doch noch etwas abgewinnen, da die Autorin ihr Handwerk (Karten zeichnen…. nicht Bücher schreiben) sehr gut beherrscht.
Fazit: Viel Überflüssiges, etwas wirr, aber sehr liebevoll aufbereitet
Themen
- Eine kurze Geschichte der Kartografie
- Grundelemente einer Karte
- Kartentypen
- Stadt-, Netz- und Ortspläne
- Ideenkarten
- Projekte
Helen Cann: „Maps! Pläne, Karten, Skizzen gestalten und von Hand zeichnen“. Haupt 2017. 24,90 EUR (D) / 25,60 EUR (A) / 31,- CHF (CH). ISBN 978-3-258-60174-8.
Anke
Schade… Dr. Libby erzählt, wie sie sich vorstellt, dass alle Frauen sich rundherum vital, gesund und schön fühlen, auf die Weisheit ihres Körpers vertrauen und ihre emotionale Balance finden. Zu den Themen Ernährung sowie ganzheitliche Gesundheit von Körper und Seele erläutert sie sehr knapp einige biologische Abläufe und den Hintergrund hinter körperlichen Symptomen. Dabei kommt sie immer wieder zum selben Schluss: Vernünftig ernähren, genug bewegen und sozial und seelisch für Ausgeglichenheit sorgen. Oder kurz: Gesund leben statt Diät plus Workout.
Das Buch vermittelt Scrum als Weltanschauung. Klingt verkopft, ist es aber nicht. Vorab: Ich möchte das Buch unbedingt empfehlen, es gefällt mir wirklich gut!
Fotografieren hat oft viel mit Vorbereitung, Technik und Planung zu tun. Wo ist die beste Location, wie ist das Licht zu welcher Tages- oder Jahreszeit am besten? Welche Objektive müssen mit?
Maschinelles Lernen verbindet Informatik, Mathematik und ein fachliches Anwendungsgebiet miteinander. Das Buch berücksichtigt alle drei Teilgebiete: Verwendung von Algorithmen des maschinellen Lernens inklusive theoretischem Hintergrund, um zu verstehen, wie und warum diese Algorithmen funktionieren. Verwendung von Python 3 und seinem Ökosystem im Umfeld des maschinellen Lernens in Form eines „Kickstarts“. Praktische Umsetzung der Algorithmen mittels
„Aus gefundenem Holz Möbel bauen? Ich bin gespannt, wie die Autorin es hinbekommt, dass die Möbel gut aussehen und man diese gerne in der Wohnung hat!“ So dachte ich, als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen gehalten habe. Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie scheitert in meinen Augen. Die meisten Möbelstücke sprechen mich optisch überhaupt nicht an, lediglich kleinere Sachen wie das Brillenetui gefallen mir.
Man könnte dieses Buch zusammenfassen: „Alter weißer Mann mit Doktortitel in der Position des CEOs bekommt Tipp von anderem alten weißen Mann mit ähnlicher Karriere“.
Ich war mir selbst nicht sicher, was mich beim Aufschlagen dieses Buches erwarten würde. Ein Kampfaufruf? Eine nüchterne Analyse? Oder ein Manifest?
Mit einer Idee, die anders ist oder gewagt oder verrückt? Verstecken? Ihr aus dem Weg gehen? So tun, als gehöre sie nicht zu mir? Das ist die Geschichte von einer Idee und dem Kind, durch das sie in die Welt kommt. Mit dem wachsenden Selbstbewusstsein des Kindes wächst auch die Idee. Und dann, eines Tages, passiert etwas Außergewöhnliches. Egal wie alt man ist, durch die Geschichte kann man sich wunderbar inspieren lassen. Denn fast alles, was um uns herum ist, war einmal eine Idee.
Das ist die Geschichte von einem Problem und einem Kind, das nicht so sicher ist, was man daraus macht. Je länger es das Problem vermeidet, desto größer scheint es zu werden. Als das Kind endlich den Mut aufbringt, sich dem Problem zu nähern, zeigt sich, dass das Problem etwas ganz anderes ist als erwartet. Egal wie alt man ist, bei genauer Betrachtung eines Problems könnte man herausfinden, warum es hier ist. So kann man vielleicht etwas Erstaunliches entdecken… vielleicht sogar etwas über sich selbst. Also, was machst Du nun mit Deinem Problem?
Das ist eine Geschichte für alle, die schon einmal etwas wollten, aber Angst hatten, zu viel zu riskieren, um es zu bekommen. Chancen werden großartige Dinge, vielleicht… Chancen sind Einladungen zu großen Abenteuern, Tickets für unvergessliche Erlebnisse und Türen zu ganz neuen Welten. Chancen können auch nicht so glückliche Ausgängen haben… Chancen helfen zu sehen, wer man ist. Egal wie alt man ist, vielleicht inspiriert das Buch, die eigenen Chancen zu ergreifen, die das Leben so bietet. Weil man nie weiß, ob diese neue Chance dort, die gerade auftaucht, diejenige ist, die alles verändert.
Moment… für Senioren? Ja, klar! Wieso denn nicht? Da hat man Zeit dazu und genauso viel Spaß wie früher am Automaten in der Pommesbude. Oder vorm Atari oder C64… und es gibt noch mehr Gründe, warum man mit dem Spielen nie aufhören sollte. Man kann das Gehirn durch Computerspiele wie einen Muskel trainieren kann.
Dem Grundprinzip will auch dieses spezielle Beispiel eines Bullet Journals folgen. Angeboten wird der DIN A5-Planer zum Ausfüllen und Mitnehmen, für den der Verlag vespricht: „…finden Sie Tipps und systematische Vorgehensweisen für alles, was Sie dazu brauchen“. Da bin ich etwas anderer Ansicht… die wesentlichen Elemente sind da. Nur fehlt im Buch selbst genau eine kurze Einführung oder Beschreibung für diejenigen Leser*innen, die gerade erst mit der Methode anfangen.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Buch hat mich entflammt – lustig, diese Doppeldeutigkeit ;-)
Die Zombies kommen…
Mist. Leider gut. Muss ich mich beim Rezensieren doll anstrengen ;-)
Von der Webseite:
Warm, witzig und über viele kleine Wunder erzählt Karin Kalisa: Ausgehend von einem kleinen vietnamesischen Laden nimmt eine Bewegung der ganz eigenen Art ihren Lauf. Der Laden gehört einem studierten Archäologen. Sung ist Ur-Berliner und gleichzeitig Nachkomme vietnamesischer Vertragsarbeiter, die in die DDR gekommen waren.

Wer schon immer wissen wollte, wofür man einen Rechtsspiraligen Zweizahnfräser mit flachem Stirnanschliff benötigt, wird die Antwort in diesem Buch finden. Das Buch verspricht, „den Leser (sic)“ dort abzuholen, wo die ersten Hürden für den Einstieg in das CNC-Fräsen beginnen. Die fast 300 Seiten mit Glossar am Ende sind randvoll bebildert und viele Bilder sind sehr gelungen, z. B. ist mir jetzt sehr klar, was der Unterschied zwischen Umfangsfräsen und Stirnfräsen ist.