Good Night Stories for Rebel Girls 2
Neue Geschichten, noch mehr beeindruckende Frauen, die die Welt veränderten: Nachdem der erste Teil gut ankam, gibt es nun nochmal 100 Geschichten. Kurzbiografien von Frauen wie Nofretete oder Beyoncé, Clara Schumann oder J. K. Rowling sind hier wieder gesammelt zu finden. Frauen, die etwas tun. Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Das Buch will Mädchen Mut machen: Ziele setzen und Träume verwirklichen, das kannst auch Du!
In der Einleitung beschreiben die Autorinnen sehr schön, wie man die Geschichten quasi um ein weltweites Lagerfeuer lesen kann. Denn überall auf der Welt ist der erste Band erfolgreich – und so lesen überall Menschen von denselben Erfolgsgeschichten der Frauen. So sind übrigens auch viele neue Geschichten für den zweiten Teil entstanden: Es haben sich Leute gemeldet, um eine Geschichte beizutragen, weil sie sich vom ersten Teil inspiriert fühlten. Super. Die Bilder, die je ein Porträt der vorgestellten Frau zeigen, sind von 60 Künstlerinnen aus aller Welt angefertigt.
Das Schöne am zweiten Band: Hier finden sich (für mich) noch tollere Kurzbios. Warum? Weil hier noch mehr Frauen vorgestellt werden, die ich noch nicht kannte. Heldinnen, Vorbilder. Beeindruckend, von ganz Jungen bis zu weisen alten Frauen, klug oder rebellisch. Von zeitgenössischen Heldinnen bis zu jenen, die vor langer, langer Zeit lebten. Hier, in der westlichen Welt oder weit, weit weg.
Fazit: Für Töchter, Nichten, Enkelinnen. Auch für Jungs. Für Patenkinder. Und für Erwachsene!
Einige vorgestellte Frauen…. bzw. ihre Berufe
- Neuropsychologin
- Chemikerin
- Wildhüterin(nen)
- Schriftstellerin
- Astrophysikerin
- Geschäftsfrau
Elena Favilli und Francesca Cavallo: „Good Night Stories for Rebel Girls 2“. Hanser 2018. 24,- EUR. ISBN 978-3-446-26106-8.
Postkartenset

Im Set sind Postkarten für „Rebel Girls“ zusammengestellt: 50 Porträts zum Verschicken und Verschenken. Auf der Rückseite ist dann kurz beschrieben, wer die Frau auf der Vorderseite ist und was sie so besonders macht. Ein kurzer Einblick in die Leistungen, Errungenschaften und Charaktere von Frauen, die die Welt auf ihre Weise verändert haben.
Die Geschenkbox ist hübsch, aus einem handschmeichlerischen Karton sehr stabil gefertigt und dazu noch praktisch für die mittel- bis langfriste Aufbewahrung der Karten, die man noch nicht verschickt oder verschenkt hat. Trennkarten mit Zitaten der Frauen unterteilen den dicken Postkartenpacken in Kategorien: Siegerinnen, Künstlerinnen, Anführerinnen, Pionierinnen und Kämpferinnen. Vielleicht lässt die eine oder andere Karte ja Flügel wachsen…
Wer ist dabei?
- Königin Elisabeth I.
- First Lady Michelle Obama
- Malerin Frida Kahlo
- Opernsängerin Maria Callas
- Läuferin Wilma Rudolph
- Tennisspielerin Serena Williams
- Naturforscherin Maria Sibylla Merian
- Primatenforscherin Jane Goodall
- … und noch viele mehr
Fazit: Schönes Geschenk, gutes Preisleistungsverhältnis.
Elena Favilli und Francesca Cavallo: „Good Night Stories for Rebel Girls – 50 Postkarten“. Hanser 2019. 16,- EUR. ISBN 978-3-446-26233-1.
Der erste Teil
Die Rezension zum ersten Teil findet Ihr selbstverständlich in der zeitung: „Rebellinnen und Pionierinnen am Lagerfeuer“
Maria
Ren Ishido hat gerade seinen Abschluss an der Uni in Tokio gemacht, als er vom plötzlichen Tod seiner älteren Schwester hört. Keiko wurde in einer regnerischen Nacht auf dem Weg nach Hause erstochen, und die Umstände der Tat sind rätselhaft. Ren reist nach Akakawa, um die Sachen seiner Schwester zu ordnen. Mit Keiko, die vor Jahren von einem Tag auf den anderen der Heimatstadt Tokio und der ganzen Familie den Rücken kehrte, verband ihn in der Kindheit eine enge Beziehung. Inzwischen erscheint ihm das Leben seiner Schwester so mysteriös wie ihr unerklärlicher Tod. Interessant sind die Einblicke ins japanische Leben in einer Stadt, die nicht so groß und bekannt ist wie Tokio.
Wer nicht hinnehmen möchte, dass tonnenweise
Dies ist zweifellos eines der merkwürdigsten Bücher, das ich bisher in den Händen gehalten habe. Was habe ich erwartet? Ein Buch, das mich in die Geheimnisse der Kartenerstellung einweiht. Also mir erklärt, welche Kartenelemente es gibt, wie ich diese zeichne und wie ich eine plausible Karte erzeuge.
Schade… Dr. Libby erzählt, wie sie sich vorstellt, dass alle Frauen sich rundherum vital, gesund und schön fühlen, auf die Weisheit ihres Körpers vertrauen und ihre emotionale Balance finden. Zu den Themen Ernährung sowie ganzheitliche Gesundheit von Körper und Seele erläutert sie sehr knapp einige biologische Abläufe und den Hintergrund hinter körperlichen Symptomen. Dabei kommt sie immer wieder zum selben Schluss: Vernünftig ernähren, genug bewegen und sozial und seelisch für Ausgeglichenheit sorgen. Oder kurz: Gesund leben statt Diät plus Workout.
Das Buch vermittelt Scrum als Weltanschauung. Klingt verkopft, ist es aber nicht. Vorab: Ich möchte das Buch unbedingt empfehlen, es gefällt mir wirklich gut!
Fotografieren hat oft viel mit Vorbereitung, Technik und Planung zu tun. Wo ist die beste Location, wie ist das Licht zu welcher Tages- oder Jahreszeit am besten? Welche Objektive müssen mit?
Maschinelles Lernen verbindet Informatik, Mathematik und ein fachliches Anwendungsgebiet miteinander. Das Buch berücksichtigt alle drei Teilgebiete: Verwendung von Algorithmen des maschinellen Lernens inklusive theoretischem Hintergrund, um zu verstehen, wie und warum diese Algorithmen funktionieren. Verwendung von Python 3 und seinem Ökosystem im Umfeld des maschinellen Lernens in Form eines „Kickstarts“. Praktische Umsetzung der Algorithmen mittels
„Aus gefundenem Holz Möbel bauen? Ich bin gespannt, wie die Autorin es hinbekommt, dass die Möbel gut aussehen und man diese gerne in der Wohnung hat!“ So dachte ich, als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen gehalten habe. Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie scheitert in meinen Augen. Die meisten Möbelstücke sprechen mich optisch überhaupt nicht an, lediglich kleinere Sachen wie das Brillenetui gefallen mir.
Man könnte dieses Buch zusammenfassen: „Alter weißer Mann mit Doktortitel in der Position des CEOs bekommt Tipp von anderem alten weißen Mann mit ähnlicher Karriere“.
Ich war mir selbst nicht sicher, was mich beim Aufschlagen dieses Buches erwarten würde. Ein Kampfaufruf? Eine nüchterne Analyse? Oder ein Manifest?
Mit einer Idee, die anders ist oder gewagt oder verrückt? Verstecken? Ihr aus dem Weg gehen? So tun, als gehöre sie nicht zu mir? Das ist die Geschichte von einer Idee und dem Kind, durch das sie in die Welt kommt. Mit dem wachsenden Selbstbewusstsein des Kindes wächst auch die Idee. Und dann, eines Tages, passiert etwas Außergewöhnliches. Egal wie alt man ist, durch die Geschichte kann man sich wunderbar inspieren lassen. Denn fast alles, was um uns herum ist, war einmal eine Idee.
Das ist die Geschichte von einem Problem und einem Kind, das nicht so sicher ist, was man daraus macht. Je länger es das Problem vermeidet, desto größer scheint es zu werden. Als das Kind endlich den Mut aufbringt, sich dem Problem zu nähern, zeigt sich, dass das Problem etwas ganz anderes ist als erwartet. Egal wie alt man ist, bei genauer Betrachtung eines Problems könnte man herausfinden, warum es hier ist. So kann man vielleicht etwas Erstaunliches entdecken… vielleicht sogar etwas über sich selbst. Also, was machst Du nun mit Deinem Problem?
Das ist eine Geschichte für alle, die schon einmal etwas wollten, aber Angst hatten, zu viel zu riskieren, um es zu bekommen. Chancen werden großartige Dinge, vielleicht… Chancen sind Einladungen zu großen Abenteuern, Tickets für unvergessliche Erlebnisse und Türen zu ganz neuen Welten. Chancen können auch nicht so glückliche Ausgängen haben… Chancen helfen zu sehen, wer man ist. Egal wie alt man ist, vielleicht inspiriert das Buch, die eigenen Chancen zu ergreifen, die das Leben so bietet. Weil man nie weiß, ob diese neue Chance dort, die gerade auftaucht, diejenige ist, die alles verändert.
Moment… für Senioren? Ja, klar! Wieso denn nicht? Da hat man Zeit dazu und genauso viel Spaß wie früher am Automaten in der Pommesbude. Oder vorm Atari oder C64… und es gibt noch mehr Gründe, warum man mit dem Spielen nie aufhören sollte. Man kann das Gehirn durch Computerspiele wie einen Muskel trainieren kann.
Dem Grundprinzip will auch dieses spezielle Beispiel eines Bullet Journals folgen. Angeboten wird der DIN A5-Planer zum Ausfüllen und Mitnehmen, für den der Verlag vespricht: „…finden Sie Tipps und systematische Vorgehensweisen für alles, was Sie dazu brauchen“. Da bin ich etwas anderer Ansicht… die wesentlichen Elemente sind da. Nur fehlt im Buch selbst genau eine kurze Einführung oder Beschreibung für diejenigen Leser*innen, die gerade erst mit der Methode anfangen.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Buch hat mich entflammt – lustig, diese Doppeldeutigkeit ;-)
Die Zombies kommen…
Mist. Leider gut. Muss ich mich beim Rezensieren doll anstrengen ;-)