Make: Elektronik – Eine Einführung für Bastlerinnen, Geeks und Künstlerinnen
Wer sich mit dem Arduino beschäftigen möchte, kommt nicht umhin, sich einige Grundkenntnisse in Elektronik anzueignen. Sei es, LEDs zum Leuchten zu bringen, Sensordaten auszulesen oder Motoren anzusteuern. Das Buch bietet genau diesen Einstieg für all diejenigen, bei denen der Physikunterricht schon etwas her ist oder im Hirn nicht wirklich haften geblieben ist.
Es ist als Mitmach-Buch gedacht und besteht daher grundsätzlich aus verschiedenen, teilweise aufeinander aufbauenden Experimenten. Einige der Experimente machen sofort Lust, es auszuprobieren. Man benötigt jedoch einen Grundstock an Materialien wie LEDs, Kondensatoren, Widerstände, etc. Aus meiner Sicht muss man das Buch aber nicht komplett durcharbeiten bzw. die Experimente nachbauen, um einen Nutzen daraus zu ziehen.
Das erste was auffällt: Das Buch hat sehr viele Fotos und Zeichnungen, die so gut wie alle hilfreich und nützlich sind. Bauteile, Werkzeuge und Schaltungen sind sehr gut fotografiert und zeigen das Wesentliche, bspw. der Unterschied zwischen Draht und Litze. Die Zeichnungen erklären viele theoretische Grundlagen auf eine witzige Weise, ohne zu sehr in Formeln abzudriften – beispielsweise wird das Ladeverhalten von Kondensatoren mit einer Person erklärt, die Kuchen isst.
Neben den vielen Bildern gibt es passend zum jeweiligen Experiment Textboxen zur Theorie, (meist geschichtliches) Hintergrundwissen und auch Warnhinweise. Was mir positiv aufgefallen ist: Bei vielen Schaltungen erklärt der Autor auch, warum der Aufbau so ist, wie er ist. Zum Beispiel, warum bei Pin 3 des ICs ein Kondensator mit 10nF angeschlossen wird. Bei vielen Tutorials im Internet findet man häufig nur die Information, DASS, aber nicht, WARUM etwas eingesetzt wird. Bei besonders schwierigen Schaltungen werden auch schon einmal die Spannungsveränderungen im zeitlichen Verlauf über mehrere Abbildungen verdeutlicht (bspw. beim Buzzer-Quiz). Ganz toll, so etwas würde ich mir bei mehr Lehrbüchern wünschen.
Auch eine schöne Sache an dem Buch: Es wird nicht nur die heile „So und so geht das richtig“-Welt gezeigt, sondern es wird auch mal was kaputt gemacht; wie bekomme ich eine LED kaputt, wie sieht eine durchgebrannte Sicherung aus und was passiert eigentlich, wenn ich einen Elektrolytkondensator falsch herum anschließe?
Was mir an dem Buch nicht so gut gefallen hat: Die Bildnummerierung und Benennung im Text war manchmal fehlerhaft, was hin und wieder irritiert. Und bei einigen Bildern hätte man mit Pfeilen oder Umrandungen das Auge der Leserin besser lenken können. Ich habe gefühlt eine halbe Ewigkeit auf das Vorher-Nachher-Bild einer Sicherung geschaut, bis ich den Unterschied gefunden habe. Auch hätte ich mir mehr dieser tollen Erklärungen gewünscht, warum an einer Stelle ein Widerstand oder Kondensator und warum gerade in dieser Größe eingesetzt wird. Da ist noch Luft nach oben!
Alles in allem kann ich dieses Buch allen Bastlerinnen empfehlen, die in das Thema Elektronik gerade einsteigen. Es vermittelt gute Grundlagen mit Praxis, ohne zu sehr in die Mathematik abzudriften. Aber auch für schon fortgeschrittene Bastlerinnen ist etwas dabei, z. B. wie der 555er Timer-Chip genau funktioniert oder was frau beim Kauf eines ICs beachten sollte, so dass ich hier auch eine Empfehlung aussprechen möchte.
Themen
- Elektrizität (bspw. „Brate eine LED“)
- Werkzeug- und Materialkunde
- Widerstände, LEDs, Relais, Kondensatoren, Transistoren, Schalter, Spulen, Integrierte Schaltungen (ICs)
- Schaltzeichen
- Logik-Gatter
- Löten
- Mikrocontroller PICAXE
- Pulsierendes Glühen
- Selbst erzeugte Töne
- Alarmanlage
- Stromerzeugung auf dem Tisch
- Frequenzen filtern
- Fuzz
- Einer wird gewinnen (Buzzer-Quiz)
Charles Platt: „Make: Elektronik – Eine Einführung für Bastler, Geeks und Künstler“. O’Reilly Verlag 2010. 34,90 EUR. ISBN 978-3897216013.
Anke


Der Leuchtturm ist ein eindrucksvolles Motiv. Hier gibt es allerdings noch mehr zu lernen: Einfache Motive zeichnen und so Aussagen verstärken. Das Buch ist eine Vorlagensammlung, Inspiration und Anleitung für weitere Motivideen. Dank der Schritt-für-Schritt-Erklärungen lässt sich eine Menge an Bildern, die auf den ersten Blick kompliziert aussehen, einfach und schnell nachzeichnen.
Das fertige Symbol wird in drei verschiedenen Ausführungen vorgestellt, von schlicht und schnell bis professionell schattiert und mit Wachsmalblöcken gefärbt. Gezeichnete Varianten der Symbols sowie eine Verschlagwortung bringen sofort Ideen für den Einsatz zu eigenen Zwecken.
Design Thinking ist eine Methode, die bei der Neuentwicklung von Produkten und Services hilft, die wirklichen Kundenprobleme zu identifizieren und innovative Lösungen für diese zu finden. Aus dem Buchtext: „Ein […] Gedanke – bevor es nun wirklich losgeht: Die meisten erfolgreichen Innovationen sind das Ergebnis von Teamarbeit. […] Und für solch ein Team gilt: Je diverser – in Hinsicht auf den beruflichen, aber auch kulturellen Hintergrund – die Zusammensetzung des Teams ist, desto besser für das Projekt.“
Hast Du weder Zeit noch Lust auf langatmige Belehrungen eines Kollegen oder darauf, Dich durch unzählige Webseiten zu klicken oder ein dickes Fachbuch zu wälzen? Dafür wurde dieser kompakte Ratgeber verfasst. Das Buch hat sich eine klare Aufgabenstellung gesetzt: Es will den Anforderungen anspruchsvoller Leser genügen, die mehr über die Anwendung von Design Thinking in einer digitalen Welt erfahren möchten. Dann sehen wir mal….
Die Teilnahme an einer Diskussionsrunde ist oft mühselig – lediglich eine Pflicht oder gar eine Last… Schlimmstenfalls führt das Gespräch zu keinem Ergebnis. Dagegen möchte das Büchlein vorgehen. Der Autor ist erfahrener Gesprächsleiter und gibt in seinem Ratgeber praxisnahe Tipps für eine effektivere Gesprächskultur. Außerdem kennt er die Sicht als Sprechtrainer, Coach und Vortragsredner.
Der Calliope mini ist ein 5-Gramm-Computer, der erschwinglich ist und Digitalisierung so für alle möglich macht, die spielerisch an das Thema herangehen wollen. Hier kann man ein grundlegendes Verständnis bekommen bzw. schaffen, das für die Zukunft wichtig ist. Und faszinierend ist es auch noch!
Das Modell will einen revolutionären Weg aus der Krise weisen. Und zwar so, dass Kapitalismus, Ökologie und soziale Grundrechte auf gescheite Weise vereint werden. Die
Im Untertitel erfährt man, worum es den Autoren geht: „So lügt man mit Sprache“. Als Journalistin oder Journalist steht man immer mal wieder vor der Frage: Mach ich´s verständlich, oder mach ich´s mir leicht? Oder will ich gar manipulieren…?
„Zack klappte sein Notebook auf und loggte sich ein. Minecraft, Multiplayer. Er suchte den Server heraus. Gleichzeitig meldete er sich bei Skype an, um die Tonverbindung zu Tomke und Michi herzustellen. Die Klötzchenwelt öffnete sich. »Achtung ZackOne, noch 11 Tage, dann ist der Preis verloren. 20.12.15.23.5.15.18.22.8« Zack starrte auf den Monitor. Nur noch elf Tage, bis was auch immer für ein Preis verloren war. Und Michi und Tomke waren noch gar nicht online. Merkwürdig! Er tippte in den Chat: »ZackOne: Hallo Nobody, was willst du von mir?« Die Antwort kam sofort: »Hilfe« […]“
Marc ist neu in der Schule, Malte auch. Lucie ist schon länger in der Klasse. Marcs Vater ist Touri-Guide und kennt Bremen und seine Geschichten sehr gut. Spannend wird es, als Marc im Dom zufällig zwei Männer miteinander sprechen hört. Kurz darauf wird im
Lösungsorientiert, klar strukturiert und treffend. Dieser Ratgeber hilfti, Entscheidungsvorlagen für das Management zu schreiben. Solche, die funktionieren.
Wie lernt man was am schnellsten? Indem man’s tut! Dies ist ein Aufgabenbuch, quasi „Lernen durch Machen“. Fein!
Das Buch lädt zum Mitnehmen und schnell Reinlesen ein, wenn man sich das kleine und dünne Format ansieht. Rund 50 Seiten Text, dazu nochmal ein Anhang von 46 Seiten. Wer Kanban noch nicht kennt, wird sich mit diesem knappen Extrakt nicht leicht zurechtfinden. Das kann zum Einen daran liegen, dass es eben eine Essenz ist, was eher Profis anspricht. Zum Anderen finde ich die Übersetzung bzw. den Sprachstil …. hmmm… irgendwie kantig. Die Sätze fließen nicht, haben keine Melodie oder es ist schwierig, den eigentlichen Punkt herauszulesen. Ein Beispiel: „Das System und Board-Design sozialisieren und die Implementierung aushandeln.“
Scheitern möchte niemand. Trotzdem kann es eine (notwendige) Voraussetzung für persönlichkeitsbildende Lernerfahrungen sein. Und als Voraussetzung für große Erfolge. Scheitern ist hier extrem, nichts Reparables, sondern ein kompletter Misserfolg. Das Buch dient dieser Art des Scheiterns nun als Rehabilitationsschrift. Gut. Das kann von destruktiven Schuldgefühlen befreien und den Blick weiten. Die Kurzzusammenfassungen an jedem Kapitelende sind auf den Punkt und gut gelungen. Ein Zitat aus dem Buch gefällt mir besonders: „Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“ (Samuel Beckett)
Das Buch erzählt die Geschichte von Bodie und seiner neuen Besitzerin. Am Anfang dieser Geschichte steht das Ende einer Beziehung. Mit Mitte, Ende 40 steht Belinda (Jahrgang ’67) unerwartet wieder als Single da. Und so ähnlich geht es auch Bodie, dem Mischling. Er sitzt im Tierheim, die Todesspritze droht. Beide treffen fast zufällig aufeinander. Und finden sich.
Wie neulich schon versprochen, hab ich mir diesen Roman nochmal genüßlich und komplett vorgenommen.
Dieses Nachschlagewerk kann von Leuten aus der Praxis (Lernenden und Profis) genauso eingesetzt werden wie in im Studium. Das Wissen, das man in Fachgebieten und Methoden, von der Architektur über Datenhaltung und Sicherheitsfragen bis zum Projektmanagement braucht, findet man hier. Alle Grundlagen auf dem neusten Stand. Das Buch behandelt relevante IT-Themen umfassend und praxisnah. Konzepte und gut erläuterte Fachbegriffe sind dabei kein Selbstzweck, sondern stehen im Dienst der Kunst, gute Software zu entwickeln für die, die sie am Ende benutzen.
Alle möglichen Softwareprodukte werden immer öfter von cross-funktionalen Teams gezimmert. Die einzelnen Mitglieder eines zeitlich begrenzt zusammenarbeitenden Teams bringen Expertise aus verschiedenen Bereichen ein. In diesem Buch geht es sehr viel um Workshops, in denen diese Bereiche zusammenkommen. Da werden Projektkonstellationen geklärt, Fortschritte, Barrieren und Risiken der Projektphasen identifiziert, kleinere und größere Ergebnisse erarbeitet und nächste Projektschritte geplant.
Prinzip Doppelseite: Backpapier auflegen > Zutaten in Originalgröße aufpuzzeln > Salzen und ölen > Backpapier aufs Blech schieben > Backen > Njamm!