Das große Kochbuch inspiriert von Tolkiens Legenden
„Wenn mehr von uns Essen und Freude und Gesang höher schätzen
würden als gehortetes Gold, so wäre es eine glücklichere Welt.“
J.R.R. Tolkien in Der Hobbit

Der Autor weiß genau, wie wichtig den Hobbits ihre 6 täglichen Mahlzeiten sind und hält für jede Tageszeit die entsprechenden Rezepte bereit. Die kulinarische Reise geht durch ganz Mittelerde und viele Zeitalter. Mehr als 80 Rezepte bieten jede Menge Appetitanreger. Es geht herzhaft und nahrhaft zu, eher mit als ohne tierische Zutaten.
Fantastische Gerichte schicken Düfte aus dem Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony“ an den eigenen Esstisch.
Wunderschöne Aquarelle bebildern die Rezepte, und zu jedem Rezept gibt es einen kurzen, atmosphärischen Text (z. B. in welchem Ambiente man es genießen kann) und einen Text, der den Bezug zur Tolkien-Welt herstellt.
Da lese ich vom nahrhaften und Mut machenden Brot der Elben, überlege, wann ich den Honigkuchen von Pelzwechsler Beorn naschen werde oder hole mir den Geschmack der Wildnis mit Aragorns Waldläufer-Salat. Natürlich findet sich auch Sams Kanincheneintopf, der schon Frodo und Sam Trost und einen Hauch von Heimat auf ihrer langen Reise schenkte.
Ein Stichwortregister listet Zutaten auf sowie die wohlklingenden Rezeptnamen. So findet man schnell All-Time-Hits wieder, die man einmal ausprobiert hat.
Zwischen den Rezepten sind ein paar Exkurse zu Küche und Mahlzeiten eingestreut. Da gibt es „Die Hobbits und das Essen“, „Essen unterwegs“, „Besondere Ernährungsformen in Mittelerde“, „Die Elben und das Essen“, Festmahle und Trinkkultur. Großartig!!!
Mit viel Hintergrundwissen erzählt der Autor davon, wo sich Tolkien von der (klassischen) englischen Küche inspirieren ließ. Belegt durch Textquellen oder erahnt durch den Plot.
Hinweis: Das Buch ist kein offizielles Tolkien-Werk, sondern „inspiriert von Tolkien-Legenden“. Wie dem auch sei, mir gefällt es gut, es geht sehr wertschätzend mit dem Original um. Und wertet es eher auf, durch den offensichtlichen Respekt für die Originalgeschichten.
Appetithäppchen: Malzmehlscones
Am Anfang von „Der kleine Hobbit“ kommen die Zwerge nach Beutelsend und haben Hunger. Gandalf sorgt dafür, dass Bilbo und diese Gäste erst einmal ausgiebig miteinander speisen (zugegebenermaßen auf Bilbos Kosten), bevor das Abenteuer losgeht. So gehören Scones zu den Köstlichkeiten, die Bilbo Thorin und dessen Gefolge serviert.
Scones! Lecker!

Fazit: Heimelig, heroisch, herzhaft…. ein ideales Herbst- und Winterkochbuch :-) Selbst lesen! Verschenken!
Rezepte und Mahlzeiten
- Frühstück
- 2. Frühstück
- Elevenses (11-Uhr-Zwischenmahlzeit)
- Mittagessen
- Tee mit Snacks
- Abendessen
- Allerlei Getränke
- Wanderer-Müsli
- Süß-pikanter Möhren-Pastinaken-Stern
- Fish and Chips (klingt viel langweiliger als es ist!)
- Glühwein aus Moria
Robert T. Anderson: „Das große Kochbuch inspiriert von Tolkiens Legenden“. Hölker 2020. 24,- EUR (D) / 24,70 EUR (A). ISBN 978-3-88117-246-2.
Maria
Voice over IP (
5 Fotografinnen und 5 Fotografen. 2 Trainer. 40 Workshops. Das ist kein Wettbewerb, das ist eine Einladung.
Frech, fundiert und erfrischend beschreibt das Buch fünf Phasen auf dem Weg, Veganer zu werden: „Ich erinnere mich noch haarscharf, wie ich vor fünf Jahren einen veganen Streukäse einer traditionellen veganen Marke kaufte (…) Er war fürchterlich und ich glaube bis heute, dass Fensterkit besser schmeckt.“
Eine Stadt voller Tradition und Geschichten. Essen, Drinks und Romanzen. Das erwartet uns in diesem Kochbuch. Wir erinnern uns an die erste Begegnung von William Thacker und Anna Scott in „Notting Hill“ oder Bridget Jones‘ Suche nach der wahren Liebe.
Die einzigartigen Stadtfotografien von 
Das Känguru kommt ins Kino. Das ist schon mal lustig. Noch besser gefällt mir die Känguru-Verschwörung als graphische Novelle. Allein das Vorwort lässt mich aus dem Grinsen kaum rauskommen. Denn es gibt ehrlich gesagt keins. Also kein „richtiges Vorwort“. Eher ein Fingerpointing. Stattdessen gibt es ein Interview, dem sich der Verantwortliche nicht entziehen kann. Wie das so ist, wenn man zusammen wohnt…
Der Wald ist in Gefahr! Und Piepmatz ist wütend! Weil die Menschen zu dumm sind, um zu sehen, was sie anrichten. Also schmiedet er einen Plan, um die Natur zu retten…
Vielleicht hast Du schon mal jemanden mit Skizzenbuch bewundert? Hast Dir gewünscht, Leerlauf auf der Fahrt in Zug oder Bahn, im Café oder im Wartezimmer kreativ füllen zu können. Dies Buch ermutigt dazu. Die Autorin führt an einzelne Objekte und Szenen heran. Sie zeigt, wie man Motive erfasst und ihre Komplexität zeichnerisch reduziert.
Fruchtige Vielfalt auch ohne Garten, das klingt doch verlockend!
Anfang 2022 ist die 3. Auflage dieses Buches erschienen. Schon die Erstauflage ist in der Zeitung als Rezension nachzulesen:
Das Buch ist auch interessant für Leute, die mehr oder weniger professionell Comics zeichnen lernen möchten. Für wen noch? Für Leute, die sich mit Visualisierung beschäftigen (ich) und mit Kommunikation (ich).
Nachdem ich von einem anderen Buch des Künstlers ganz angetan war (s. Rezension „
„Bei der Programmierung geht es darum, zu versuchen, die Zukunft weniger schmerzhaft zu gestalten.“ Dieses Zitat aus dem Geleitwort bringt auf den Punkt, warum man das Buch lesen sollte.
Jeder Monat im Kalender ist einer (Wild-)Bienenart gewidmet. Es gibt Infos zum Aussehen, zum Lebensraum und zu Gewohnheiten.
Die handgezeichneten Illustrationen sind naturgetreu und informativ. Es gibt immer auch eine Skizze in Originalgröße, dazu vergrößerte Abbildungen. Damit kann man gleich in die Natur gehen oder (eigene) Fotos damit abgleichen, um z. B. die Art zu bestimmen. Die Texte sind fundiert und nutzen umfangreiche Quellen wie
Gerade zu Ostern ist das Suchen ja mega-beliebt! Hier mal eine andere Art von Anregung dazu.
Hat man den Versuch des Tages – egal ob erfolgreich oder nicht – abgeschlossen, muss man bis zum nächsten Tag warten, bis ein neues Worträtsel kommt.
Bei dem Versuch von heute muss ich mich wahrlich nicht verstecken: 3 Wörter eingetippt, Lösung eingeloggt. Hey-ya!
HomeStudying, HomeOffice, Kontaktverbote… das Gefühl der Einsamkeit ist in der Mitte von uns allen angekommen. OK, es war vorher schon da, jeder Mensch fühlt sich mal einsam. Andere Faktoren neben einer Pandemie – Alter, Trennung, Umzug, Krankheit, Jobwechsel – sind weitere Ursachen für das ungute Gefühl.
Die Liebe zu Hamburg, zu verschiedenen Zutaten und zu gutem Essen verbindet drei Freundinnen: Nicola, Cornelia und Meike lieben es, auf den Wochenmarkt zu gehen. Die drei haben sich inspirieren lassen vom saisonalen Angebot, haben viel gekocht, sehr viel gezeichnet und sehr, sehr viel gelacht. Mit dem Buch wollen sie Neugier und Freude wecken: Am Einkaufen auf dem Markt, am Leutegucken und natürlich am gemeinsamen Kochen und Essen.
Schön ist, dass alles recht einfach und überschaubar ist. Anfängerinnen-tauglich, würde ich mal sagen.
Marie ist 8 Jahre alt und sehr wissbegierig. In ihrem Kopf hat sie unzählige Fragen.
So lernt Marie die Uni kennen und bekommt einen Eindruck davon, was Studieren und Forschen bedeutet.
Themen
Das Buch verwertet sich selbst. Jede Seite bringt ihre eigene Beschreibung mit, wie man sie komplett in ein umweltfreundliches Projekt verwandelt. Upcycling auf sehr prägnante Weise.
So wird z. B. die Seite mit einer Anleitung für ein Wurmglas nach dem Lesen herausgetrennt und als Einleger für eben dieses Glas verwendet. Die kurzen und guten Anleitungen und kindgerechten Erklärungen werden begleitet von Illustrationen, die das Buch und die daraus entstehenden Projekte einladend darstellen.
Laut Verlag kann man mit diesem Buch erfahren, „wie es [Ihnen] mit einfachen Hacks auch in schwierigen Zeiten gelingen kann, Spitzenleistung zu erbringen und Erfolge zu feiern.“ Das klingt erst einmal sehr vielversprechend.