Call for Lectures
An der Universität Salzburg und Fachhochschule Salzburg findet vom 24.08. – 05.09.2009 wieder die Sommeruniversität ditact_women´s IT summer studies statt.
Einreichungsfrist: 31.01.2009
Mit diesem Call for Lectures sind engagierte Fachfrauen aus verschiedenen Disziplinen eingeladen, sich als Dozentinnen der ditact_women´s IT summer studies 2009 zu bewerben. Die Entscheidung über das Programm wird gemeinsam mit den Projektbeirätinnen Ende Februar 08 getroffen. Die Dozentinnen werden im Anschluss umgehend darüber informiert, ob ihre Veranstaltung ins Programm kommt.
Erwünscht sind und bevorzugt ausgewählt werden…
- klar konzipierte einführende, aufbauende oder weiterführende Beiträge,
- Gender Perspektive in den Lehrinhalten,
- Erfahrungen mit monoedukativen Gruppen,
- interdisziplinäre Lehrveranstaltungsangebote sowie Angebote, die sich zu schwerpunktübergreifenden Modulen verknüpfen lassen.
Programmschwerpunkte
Gute Betreuung der Teilnehmerinnen ist in allen Schwerpunkten wichtig. In EDV-Labors mit mehr als 7 Teilnehmerinnen sollte mit einer Tutorin oder einer zweiten Dozentin gearbeitet werden. Das ditact-Team kümmert sich gegebenenfalls um die Organisation von Tutorinnen.
IT-Projektmanagement
Eingereichte Lehrveranstaltungen zu diesem Schwerpunkt behandeln IT-Projekte vomThemenfindungsprozess bis hin zur Gestaltung, interdisziplinäres Projektmanagement von der Einschätzung von Projektsituationen, der effektiven Planung bis hin zur konkreten Umsetzung. Die Integration von gendersensitiven und gesellschaftskritischen Aspekten sind erwünscht.
IT-Grundlagen
Einführende, aufbauende und weiterführende Grundlagen in folgenden Bereichen sind erwünscht:
Einführung in die Programmierung, Web-Programmierung, Netzwerk- und Systemadministration
IT-Vertiefungen
Zum Beispiel:
Mobile Computing, Sicherheit und IT, Software Engineering, Pervasive und Ambient Computing, Datenmanagement, Hardware und Robotics, Semantic Web etc.
IT-Anwendungen
In diesem Lehrveranstaltungsschwerpunkt wird sowohl auf unterschiedliche Anwendungsgebiete als auch auf Umsetzungsmöglichkeiten im IT-Bereich eingegangen. Angebote zu folgenden exemplarischen Bereichen sind erwünscht:
Gaming, Digitale Medienkunst, Social Software, Bioinformatik, Medizininformatik, Wissensmanagement, Computer Linguistik, E-Law, E-Learning, Statistik
IT & Karriereplanung
Angebote zu folgenden Bereichen unter Berücksichtigung des Gender Aspekts in Zusammenhang mit IT sind erwünscht:
Team- und Groupwork, Konflikt- und Kooperationsmanagement, Rethorik und Kommunikationstechniken/Präsentationen (auch in Englisch), Kreativitätstechniken, Change Management, Zeitmanagement, Netzwerkbildung und Bedeutung von geschlechtsspezifischen Maßnahmen, Karriereplanung, Entrepreneurship etc.
IT & Didaktik
Dieser Themenbereich wird von ditact im Sinne des internen Qualitätsmanagements und der Personalentwicklung als Weiterbildungsmaßnahme speziell für Frauen in der akademischen IT-Lehre und für ditact-Dozentinnen angeboten.
Die Angebote können sich auf folgende Bereiche beziehen: Didaktik der IT, gendersensitive Lehre, CSCL etc.
Zielgruppen
- Studentinnen und Studienanfängerinnen aus Studiengängen aus Informatik und Computerwissenschaften,
- Wissenschafterinnen, die sich im IT-Bereich weiterqualifizieren möchten,
- Schülerinnen und Studentinnen aller Studienrichtungen, die sich auf akademischem Niveau im IT-Bereich weiterqualifizieren möchten und
- Maturantinnen/Abiturientinnen, die planen, ein Studium mit IT-Schwerpunkt zu beginnen.
Mehr Infos: www.ditact.ac.at/call_for_lectures.html
Ein sehr elegant und schön gestaltetes Buch, in dem ich sehr gern geschmökert habe. Fotografinnen und Fotografen beschreiben in thematisch geordneten Kapiteln jeweils ihre Arbeit für ein Fotogenre. Die Beispielbilder sind vielsagend, die Texte hilfreich. Das ganze Buch strahlt eine gehobene Qualität aus.
Anliegen des E-Mentoring-Programms ist es, das Interesse und die Beteiligung von Mädchen am MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu steigern.
Das Buch ist fundiert, so enthält es unter anderem eine ausführliche Beschreibung verschiedener Rollen. Dazu gehört eine spezifizierte Aufgabenbeschreibung eines Requirementsengineers; inklusive der Infos, wo frau sich dafür zertifizieren kann, wann sie das tun sollte und wann nicht. Dieser Detailreichtum, den ich anderswo schon vermisst habe, bleibt dabei immer kurz und prägnant. Schön ist, dass hier die Managementkomponente nicht in der 08/15-Manier anderer Werke abgefrühstückt wird. Hier kommen Themen zur Sprache, die in der Praxis tatsächlich relevant sind. Selbst die Theorie (sonst gern mal selbstverliebt), die hier einfließt, bildet die solide Basis für die praktische Arbeit.
Die Erwartungen, die ich an das Büchlein hatte, waren gar nicht mal so hoch. Obwohl der Klappentext schon große Versprechungen macht: „Genauso, wie wir im Kopf Zusammenhänge sehen, können wir diese nun schnell und einfach durch den CONSIDEO MODELER visualisieren. Das enststehende Ursache-Wirkungsmodell macht uns kreativer, verkürzt Meetings, vereinfacht Kommunikation und lässt uns Hebel und Risiken sowie Entwicklungen vorhersehen.“ Klingt doch toll. Leider haben die Beispiel im Buch nicht diese Wirkung auf mich gehabt. Der Autor verspricht, dass das Buch ein nützliches Werkzeug ist, und zwar sofort. Es ist laut Autor keine Bedienungsanleitung, kein Sachbuch, kein Roman, sondern eine Strandlektüre. Yo. Damit redet er sich raus. In der Tat bietet das Buch wenig Handfestes, das es tatsächlich zu einem Werkzeug macht.
Sehr flüssig liest sich das Edision-Prinzip, auch wenn’s am Anfang etwas langatmig ist für diejenigen, denen es nur um die Methode geht. Die Ideen und Tipps im Buch sind einsichtig und machen neugierig. Auch die Umsetzung spielt hier noch eine Rolle, es geht nicht nur ums reine Generieren von Ideen. Das Buch hat es bei mir vom Schreibtisch auf den Nachttisch geschafft.
Wer etwas erreichen will, muss sich (immer wieder) ändern. Das ist nicht neu, aber wahr. Mir ist das Buch zu amerikanisch (auch wenn ich das bei andern Büchern mag): Fallbeispiele sollen persönliche Wandlungen anschaulich und glaubhaft machen. Mir ist das zu glatt dargestellt. Der Autor erwähnt zwar immer wieder, dass der Weg nicht einfach ist. Nichtsdestotrotz ist mir der Autor zu oberflächlich. Allerdings muss ich einräumen, dass ich schon jede Menge zum Thema gelesen und erfahren habe, ich bin also unter Umständen nicht ganz unbefangen.
Meine erste Süd-IF! Nicht nur, dass es wärmer und trockener war als in Bremen (gut, das kann auch Zufall sein), es war auch umgeben von Bergen (oder nennt man das noch Hügel?) und in der Stadt wimmelt es von Rinnsalen. Die Organisation war phänomenal – jeder Wunsch wurde den Dozentinnen (und Teilnehmerinnen) von den Augen abgelesen. Von morgens bis abends wurden wir hervorragend betreut, gut gefüttert und mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken versorgt.

Ein Highlight war mit Sicherheit auch der Vortrag von Dr. Silvia Melitta Müller vom IBM Lab in Böblingen: „Der CELL-Prozessor: Von der Vision zum Chip“ – eigentlich so gar nicht mein Leib- und Magenthema. Umso überraschter war ich, wie sehr Frau Dr. Müller uns Zuhörerinnen begeistern konnte. Prozessoren sind also doch nicht so dröge, wie ich immer dachte! Sie ermöglichen dieses wahnsinnig natürlich wirkende Rendern in Echtzeit z. B. in Konsolenspielen. Der CELL-Prozessor hat sogar einen Weltrekord errungen, er erreicht eine Leistung von 1026 Peta
Schließlich fühlte ich mich an mein Studium und meine Schaltalgebradiplomsprüfung erinnert. Flips und Flops und Optimieren. Hat das Zeugs also wirklich im richtigen Leben eine beeindruckende Daseinsberechtigung. Ts. Spannend ist es auch. Wie kann frau mit einer Handvoll Gattern und Bausteinen an Rechenoperationen sparen, um trotzdem (und darüber hinaus schneller und billiger) ans Ziel zu kommen? Ein Geistessport für Tüftlerinnen!
Natürlich hab ich es auch wieder nicht lassen können und selbst auch einen Kurs angeboten. Mit Birgit zusammen haben wir uns dem Schreiben und Präsentieren auf Deutsch und Englisch in Wissenschaft und Praxis gewidmet. Und an dieser Stelle muss ich mich noch einmal bei unseren Teilnehmerinnen bedanken: Sie waren wirklich gut. Vor allem bei den spontanen „Micropresentations“ auf Englisch, mein Kompliment!
Das Thema der Jahrestagung des deutschen ingenieurinnenbunds e. V. (dib) lautet 2008: „Technik – beeinflusst, verändert, bewegt – Gesellschaft“Die Tagung findet vom 21. bis 23. November 2008 in Essen statt.
Es ist wieder soweit! Die Preisträger 2007 sind auf DVD geb(r)annt. Dieses Jahr gibt es – nun ja, wie gewohnt – eine bunte Mischung verschiedener Animationen. Für Jede ist etwas dabei. Es gibt einen schönen „Lehrfilm“ über eine uns allen lieb gewordene Softwaregattung – den Texteditor. Außerdem wieder jede Menge Kurzfilme wie „Bungle in the Jungle“, eine Arbeit über den Wandel vom Jäger zum gereiften – äh – Wesen.
Sugar Rush ist ein Film für die Meisten unter uns. Es geht darum, wie sich der Kampf gegen die Verführungen dieser Welt gestaltet. Ein harter, mit Schweiß erarbeiteter, sicher geglaubter Sieg kann viel schneller als errungen schon wieder dahin sein. Zum Ins-Delirium-Fallen…
Kapitel auf der DVD: