Das Netzwerk FIT – Frauen Informatik Technik – findet sich jetzt auf www.scientifica.de. Das Netzwerk kennen wir durch die Informatica Feminale in Baden-Württemberg. Was aber verbirgt sich hinter Scientifica?
Scientifica ist eine Plattform für Frauen an allen Hochschulen, Berufsakademien und Universitäten in Baden-Württemberg. Ob Schülerin, Studentin, Diplomandin, Doktorandin, Habilitierende oder Forscherin – scientifica will für alle etwas bieten.
Die Verantwortlichen unterstützen junge Frauen bei Berufswahl, Studium, Stipendium genauso wie beim wissenschaftlichen Arbeiten, Forschen und Vernetzen.
Scientifica
… stellt Informationen zu Studium, Stipendien, Weiterbildung, Exzellenz- und Karriereförderung speziell für Frauen zur Verfügung. Relevante Projekte und Initiativen sowie alle Hochschulen Baden-Württembergs und die jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten stehen zur Kontaktaufnahme bereit. Intensives Vernetzen und Erfahrungsaustausch werden durch Foren, Weblogs etc. unterstützt. Atuelle Veranstaltungstipps gibt es natürlich auch.
Events
… laden alle Studentinnen und IT-Fachfrauen ein zu speziellen Weiterbildungsangeboten in der Informatik: Zur jährlich stattfindenden regionalen Sommeruni „Informatica Feminale Baden-Württemberg“ und zur neu initiierten Informatikerinnentagung.
… laden alle Schülerinnen und Abiturientinnen ein zur „Aktionswoche Probestudientage“ in ganz Baden-Würrtemberg.
Forschen für Schülerinnen
… als „forsche Schülerin“ können Schülerinnen im „GirlsLab“ an Gummibärchen und Nervenfasern forschen. In chemischen Experimenten lernen sie die Grundlagen gesunder Ernährung. Im Feriencamp „Forschungswerkstatt Bionik“ lernen sie die Natur von einer besonderen Seite kennen und haben viel Zeit für Sport und Spaß mit anderen Mädchen.
… im „KonPhys-Lab“ erfahren sie, wie im iPod Daten gespeichert werden und warum eine Tomate im Magnetfeld schwebt. Mit Laserlicht können sie Ringe neu gestalten. Im „KonPhys-Camp“ gehen sie zum Zeppelinmuseum und per Solarkatamaran auf den Bodensee (Wow, Anm. der Redaktion). Abends ist ein Ausflug in den Hochseilgarten im Angebot.

Die Süd-IF hat noch Plätze frei. Die Kurse reichen von Studienhilfen über Karrierethemen und Soft Skills bis hin zu Programmierung, Arbeitstechniken und Tests. Im Einzelnen:





Meine erste Süd-IF! Nicht nur, dass es wärmer und trockener war als in Bremen (gut, das kann auch Zufall sein), es war auch umgeben von Bergen (oder nennt man das noch Hügel?) und in der Stadt wimmelt es von Rinnsalen. Die Organisation war phänomenal – jeder Wunsch wurde den Dozentinnen (und Teilnehmerinnen) von den Augen abgelesen. Von morgens bis abends wurden wir hervorragend betreut, gut gefüttert und mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken versorgt.

Ein Highlight war mit Sicherheit auch der Vortrag von Dr. Silvia Melitta Müller vom IBM Lab in Böblingen: „Der CELL-Prozessor: Von der Vision zum Chip“ – eigentlich so gar nicht mein Leib- und Magenthema. Umso überraschter war ich, wie sehr Frau Dr. Müller uns Zuhörerinnen begeistern konnte. Prozessoren sind also doch nicht so dröge, wie ich immer dachte! Sie ermöglichen dieses wahnsinnig natürlich wirkende Rendern in Echtzeit z. B. in Konsolenspielen. Der CELL-Prozessor hat sogar einen Weltrekord errungen, er erreicht eine Leistung von 1026 Peta
Schließlich fühlte ich mich an mein Studium und meine Schaltalgebradiplomsprüfung erinnert. Flips und Flops und Optimieren. Hat das Zeugs also wirklich im richtigen Leben eine beeindruckende Daseinsberechtigung. Ts. Spannend ist es auch. Wie kann frau mit einer Handvoll Gattern und Bausteinen an Rechenoperationen sparen, um trotzdem (und darüber hinaus schneller und billiger) ans Ziel zu kommen? Ein Geistessport für Tüftlerinnen!
Natürlich hab ich es auch wieder nicht lassen können und selbst auch einen Kurs angeboten. Mit Birgit zusammen haben wir uns dem Schreiben und Präsentieren auf Deutsch und Englisch in Wissenschaft und Praxis gewidmet. Und an dieser Stelle muss ich mich noch einmal bei unseren Teilnehmerinnen bedanken: Sie waren wirklich gut. Vor allem bei den spontanen „Micropresentations“ auf Englisch, mein Kompliment!
Das Thema der Jahrestagung des deutschen ingenieurinnenbunds e. V. (dib) lautet 2008: „Technik – beeinflusst, verändert, bewegt – Gesellschaft“Die Tagung findet vom 21. bis 23. November 2008 in Essen statt.
Ein paar sangesfreudige Choristinnen aus früheren Jahren wollen vielleicht ein oder zwei Lieder singen. Dafür wird im Anschluss an die Vollversammlung geprobt. Notenfeste Sängerinnen können gern spontan mitmachen (Näheres bei der Vollversammlung).