Hunde unter Wasser für Kinder
Ein bisschen sehen sie ja aus wie Außerirdische. Aber es sind garantiert keine, denn hier gibt es nur nasse Hunde. Das Format ist schön quadratisch und groß. Für die Zielgruppe passend: Kinder, und zwar eher etwas kleinere.
Die Bilder sind lustig, manchmal ein bisschen spooky. Gestaltet sind sie von minimalistisch bis meditativ, voller Bewegung bis hin zu überraschend ruhig. Es gibt Porträts und Ganzkörperstudien, die Hunde tauchen allein oder auch mal zu zweit. Dazu gibt es „große Sprüche für kleine Leute“. Mein Lieblingsfoto strahlt große Eleganz aus und erscheint so ungefähr auf Seite 33 oder so (leider gibt es keine Seitenzahlen). Ich habe noch nicht ganz raus, welcher der Darsteller das ist, ich schwanke zwischen dem Yorkie und einem Golden-Retriever?
Die Stars werden am Ende nochmal mit ihren „Passfotos“ vorgestellt. Und zu jeder Rasse gibt es eine kurze Charakterisierung. Überrascht hat mich, dass einige der Darsteller vorher noch niemals getaucht sind, manche hatten noch nicht mal Schwimmerfahrung – also die Hunde, nicht der Fotograf…
Gut gefallen hat mir, dass es außer den Fotos noch die Beschreibung des „Making-of“ gibt. Also: Welche Kamera, welche Tauchtechnik, sogar die Farbe des Unterwassergehäuses spielte eine Rolle.
Fazit: Für kleine Hundemenschen und ihre Eltern, Geschwister, Großeltern, Patentanten und wer sonst noch so da ist
Seth Casteel: „Hunde unter Wasser für Kinder“. riva 2013. 12,99 EUR. ISBN 978-3-86883-360-7.
Maria





Wochenende? Besuch hat sich angekündigt? Oder der Hunger auf Süßes macht sich bemerkbar? Aber keine Lust auf richtig Arbeit? Dann ist dieses Buch vielleicht die Lösung, wenn man nicht gleich zur nächsten Bäckerei stiefeln möchte. Jede Menge Rezepte mit wenigen Zutaten und mit Teig, der leicht gelingt. Quasi mit Erfolgsgarantie und schnell erreichtem Backvergnügen.











Typisch japanisch, gelesen wird von hinten nach vorn, von rechts oben nach links unten. Ein meditatives Buch, philosophisch, in angenehmen Farben. Freundliche Wesen erzählen kleine Alltagsgeschichten. Die Nohohon erleben verschiedene Gefühle und finden Freunde, die ihnen erzählen können, welche Erfahrungen sie damit schon gemacht haben. Zum Einstieg eine interessante Erkenntnis: „Im Schaukeln liegt die Kraft.“
Psychologie, Soziale Arbeit und Grafik mit Buchkunst – das sind die fachlichen Wurzeln der drei Autoren. Dementsprechend liest es sich auch nicht wie die üblichen Bücher von Seminaranbietern, Beratungsunternehmen oder BWL-Leuten. Vielmehr fließt hier tatsächlich – teils sicher subjektiv, meist aber durchaus fundiert – Praxis ein. Die Thesen sind grafisch dargestellt, ein Zusatz, der mir persönlich keine neue oder tiefere Einsicht beschert. Es stört aber auch nicht weiter. Vielleicht funktioniert das mit dem Anregen zum Nachdenken durch Kunst bei Anderen mittels der Bilder besser.