Das könnte Schule machen
Das Buch ist meine Vision von Bildung! Ähmmm… *bescheiden-Krümel-weg-schnipp*…
… also: Das Buch hat MEHR als meine Vision von Bildung, es ist noch besser und durchdachter und voller Praxiserprobung. Wow!!!
Bin immer noch ganz aufgeregt: Es geht! ES GEHT!!! Hier ist der Beweis für eine gute Idee für künftige (gegenwärtige!!!) Bildung, die Menschen bildet, die die Herausforderungen der Zukunft ganz anders angehen können. Bin immer noch aufgeregt. Da will ich dabei sein – muss nur noch herausfinden, wie!!!
Aber langsam, ganz von vorn: Zur Schule gehen ohne Angst und Stress? Stattdessen viel Eigenmotivation, Lernerfolg und Freude? In der oft und verdient ausgezeichneten Alemannenschule in Baden-Württemberg ist das bereits gelebte Realität. Der Schulleiter hat mit Kolleginnen und Unterstützern eine neue Schulform etabliert, ohne Frontalunterricht, ohne feste Prüfungstermine, ohne Klassenzimmer. Und das im öffentlichen Schulsystem!
Statt mit einem „Ansagen und Befolgen“ in einer normalen Schule leben Kinder und Lehrkräfte hier gegenseitige Wertschätzung, Kreativität, Freiheit und moderne Unterrichtsmethoden, losgelöst und doch Teil vom gängigen deutschen Schulmodell.
Das Buch erzählt, wie eine Schule der Zukunft jetzt schon Realität geworden ist und welche Veränderungen nötig sind, um sie überall möglich zu machen. Denn ja: Es braucht einen langen Atem und viele Leute, die mit an der Vision und Umsetzung arbeiten.
Was ist passiert?
- Kids gehen gern zur Schule, von Klasse 1 bis Abitur (und alles dazwischen, von Hauptschulniveau bis Hochschulreife).
- Mehr Schulerfolg: Mehr bessere Abschlüsse als in vergleichbaren Schulen
- Zufriedenheit auf allen Seiten: Gestiegen
Fazit: Lesen! Weitersagen! Engagieren und nachmachen!!!
Themen
- Guter Schulideen: Verschiedene Beispiele
- Gemeinschaftsschule: Klasse 1, Hauptschule, Realschule, gymnasiale Oberstufe, Abitur
- Medien, Ministerium, Behörde: Aufmerksamkeit & Gegenwind
- Pädagogik: Selbstorganisiertes Lernen und praktische Gemeinschaftsprojekte
- Lernarchitektur
- Kompetenzermöglichung: Lerninstrumente, Regeln und Methoden
- Das ganze Dorf als Lernort

Stefan Ruppaner und Anke Willers: „Das könnte Schule machen. Wie ein engagierter Pädagoge unser Bildungssystem revolutioniert. Ein richtungsweisendes Buch für die Schule von morgen“. rowohlt Polaris 2025. 18,- EUR. ISBN 978-3-499-01639-4.
Maria
Lange Zeit dachten die Menschen, ihr Verstand, ihre Logik und ihr Erfindungsreichtum – kurz: ihr Denken – unterscheiden sie von den Tieren. Dieses Buch beweist mit einer Sammlung beeindruckender Forschungserkenntnisse, dass wir den Blick leicht weiten können. So stellen wir fest, dass der Mensch ein Tier unter Tieren ist. Und dass es gar nicht so eindeutig zu definieren ist, was denn Denken bedeutet. Oder Bewusstsein. Oder Wahrnehmung. … und dass die Evolution da auch noch ein Wörtchen mitspricht, dass versteht man anhand der vielen Tier-Denken-Beispiele: 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation,
Transformationsvorhaben in Organisationen brauchen besondere Formen des Entscheidens. Das Buch beschreibt Einflussfaktoren und stellt wirksame Modelle, Methoden und Instrumente zusammen.
Eine animistische, metaphysische und spirituelle Betrachtung von Welt und Leben. Eine Lesereise durch alte Bräuche, fast vergessene Rituale und urtümliche Überlieferungen. Das Buch über die spirituelle Verbindung von Mensch und Natur kommt eher zurückhaltend daher, was mir sehr gefallen hat. Es will nicht überzeugen, vereinnahmen und auch keine esoterische Perspektive aufdrücken.
Ein Hase ist erst schüchtern, und dann mutig, und dann erlebt er Abenteuer mit seinen Freundinnen und Freunden im unbekannten Land. Das Buch ist eine ganze Welt, in die ich sofort eingetaucht bin – wie in eine Kuscheldecke ungefähr.
Kleinsttierzoo und Minifauna: Ohne sie kein fruchtbarer Boden, keine Ernte, leere Teller. Die Lebewesen in der Erde finden im Alltag wenig Beachtung, während es zu den „Großen“ überall tolle Dokus gibt. Wunderbare Winzigwelt: Ohne einen Boden, der Wasser speichert und Nährstoffe bereithält, gibt es keine Pflanzen und damit auch keine Tiere.
Hier wird KI wirklich einfach erklärt: Die Grundlagen, und zwar leicht verständlich – auch für Techniklaien. Deswegen auch gern den Großeltern schenken (Alter! Bias?!).
Wie fühlt es sich an, am Meer zu sein, wenn die blaue Weite strahlt, Salz die Luft durchdringt und Wellen rauschen und säuseln?
Was war denn das? Was macht denn SOOO ein Geräusch? KRAKKS!
Motivation ist eine Kampfkunst, und zwar zum Wohle aller Beteiligten (und Betroffenen). Eine tiefe innere Disziplin, Regeln definieren & durchsetzen, Werkzeuge geeignet wählen & in die Hand geben, … das ist das grundlegende Handwerkszeug. Das Buch geht noch darüber hinaus: Schulung der Wahrnehmung, Training in entschlossenen Entgegentreten, Respekt vor Menschen ohne Wegducken bei Schwierigkeiten – das alles bedeutet, dass gute Moderation immer mit ausreichend Vorbereitung einhergeht. Und mit der Bereitschaft, diese Rolle durchzusetzen. (Und das Buch erklärt auch, wo man auch mal zurückstecken sollte.)
Besonders auch für Jüngere ein bunter Einstieg. Und … tadaaaa! …. schon in den Innenumschlagseiten vorn und hinten findest Du VIELE der unendlich vielen Nachkommastellen von π (für Manche sicher so gut zum Einschlafen zu lesen wie Schäfchen zu zählen 😉).
Kennt Ihr das? Wenn der Chef jeden wohlformulierten Einwand mit einem Dreiwortsatz kontert oder die Kollegin mit großer Geste den Konferenztisch dominiert, wenn Donald hinter dem Rücken von Hillary Grimassen schneidet, geht es um Macht. Nie geht es im Gespräch nur um Argumente. Manche verzichten sogar ganz auf sie.

Film (1991/1992): „My Girl. Meine Erste Liebe“.
Film (2007): „Die Brücke nach Therabitia“
Richard Powers: „Erstaunen“. Fischer Verlag 2021
Was steckt hinter den kleinen Bildzeichen? Woher kommen sie? Wer hat sich die Zeichenfolgen ausgedacht? Wie verändern Emojis unsere Kommunikation? Sind sie demokratisch? Sind sie divers? Und funktionieren sie wirklich global? Wie kommen neue Emojis in die digitale Kommunikation?
Der große Bruder übernimmt, als die Eltern zum ersten Mal ausgehen und ihn und seine furchtlose kleine Schwester abends allein lassen. Erst mal Abendessen: Chips und Kekse! Danach widmet sich Boris seinem Gruselfilm. Doch Celeste stört, rummelt im Wohnzimmer rum. Kurz rausgeschickt, ist sie schon wieder da. Denn sie will ja unbedingt noch eine Gutenachtgeschichte hören….
Zum Beispiel weiß er von schrecklichen Gespenstern, die nachts auf kleine Mädchen warten … Langweilig, findet Celeste. Oder von gefährlichen Riesenkröten, die sich heimlich anschleichen… Aber Kröten findet Celeste süß.
Ein wirklich schönes Buch! Ich fühlte mich sofort umsorgt, als ich mit dem Blättern begann… Alles, was ich brauche, um gesund durch den Winter zu kommen. Und zwar durch genussvolles Essen. Ha!
Es gibt jede Menge Zusatzinfos, u.a. eine Liste von „Gesundheitsaspekten“ (Husten, Arthrose, Menstruation, Schlaf, Magenverstimmung…) mit empfohlenen Lebensmitteln, die helfen können. Dazu dann auch Verweise auf besonders hilfreiche Rezepte aus dem Buch. Oder ich lerne, wie man Weizengras selbst anbaut, wie man Gesundes sprossen lässt (Hülsenfrüchte, Kerne & Samen, etc.).
„Wandere wohl und wandere weit“ … so verabschieden sich die Eisbären. Und gehen dann allein auf die Wanderung. Das Buch erzählt davon umd vom Leben der großen Weißen aus dem Norden.
Wie viele Haushalte mit Ökostrom braucht man, um ein Kohlekraftwerk abzuschalten? Wie viele Stunden im Jahr verbringt man in Frankfurt mit Parkplatzsuche? Wie groß wird die Poolparty, die wir feiern können, wenn wir nur halb so viel Rindfleisch essen? Schäferhund oder Dackel – wo machen die einen Unterschied? Und haben Politiker eigentlich recht, wenn sie von den unendlichen Möglichkeiten der Technologie schwärmen? (Spoiler: Nein.)
Ein sehr kluges Buch. Über (scheinbare) Widersprüche und eine ambivalente Welt, direkt im Alltag für Jede und Jeden von uns. In der Nachbarschaft, in der Familie, bei Sport und Spiel, … viele kleine Situationen, die Wachsen lassen. Auch: Wie man sich trotz (unfairem) Gegenwind nicht davonwehen lässt (ich nenn das mal Resilienz).
Nur weil deine Gefühle verletzt wurden, heißt das nicht, Du vergibst nicht wieder. Nur weil Du lieb und freundlich bist, heißt das nicht, Du hast kein Recht, Dich zu beschweren.
Besonders gut gefällt mir, wie bunt die „Typen“ sind, denen man hier begegnet. Eine Vielfalt: Große, Kleine, im Rollstuhl, mit krausem Haar, blond, mit dunklerer oder hellerer Haut,, mit Baseball-Cap oder Badekappe.