Das Calliope-Buch
Der Calliope mini ist ein 5-Gramm-Computer, der erschwinglich ist und Digitalisierung so für alle möglich macht, die spielerisch an das Thema herangehen wollen. Hier kann man ein grundlegendes Verständnis bekommen bzw. schaffen, das für die Zukunft wichtig ist. Und faszinierend ist es auch noch!
Ziel von Calliope ist es ursprünglich, den Informatikunterricht an Schulen zu verbessern und attraktiver zu machen. Die Idee ist, dass alle Knider einer 3. Klasse mittels Calliope das Programmieren im Unterricht kennenlernen. Das heißt ja nicht, dass man das nicht außerhalb von Schulen auch unterhaltsam nutzen kann… vielleicht wird auch ein Hobby draus, mal sehen.
Fakten und Zahlen: Ideen von Makern, Bastlerinnen, Auotren und Autorinnen, Didaktikfachleuten und das in Form von mehr als 25 Projekten (Beispielen) von einfach bis kompliziert… das ist das Buch in einem Satz.
Als Erstes lernt man, welche Funktionen der Calliope mini mitbringt. Und dann, wie man ein erstes Programm schreibt und es auf dem Calliope mini laufen lässt. Danach geht es richtig los, denn das alles lässt sich mit dem MINI bauen:
- Instrumente für ein halbes Orchester: Klavier! Luftgitarre, Metronom, Theremin!!
- Alarmanlage
- Farbthermometer
- elektronischer Würfel
- Tee-Roboter
- lichtscheuer Roboter
- digitale Sanduhr
- Spiele: Symbolschnapper, Bingo, Stadt-Land-Fluss-Buchstabengenerator, Fang den Dot, …
Und fast nebenbei lernt man zu programmieren, denn für jedes dieser Projekte schreibt man ein eigenes Programm. So verinnertlicht man spielend, was Variablen, Schleifen und Bedingungen sind. Und noch mehr: Wie ein Computer und seine Bauteile funktionieren. Ab hier kann man dann denken wie echte Programmierprofis und kann sich bald eigene Projekte für den Calliope mini ausdenken oder Projekte aus dem Internet für eigene Zwecke anpassen.
Im Vordergrund stehen der Spaß am Programmierenlernen, am Spielen und an der Gemeinschaft. Die Beispiele aus dem Buch lassen sich oft mit mehreren gemeinsam ausprobieren und anwenden. Auch schön: Die Inhalte im Buch laufen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Und es gibt eine Community, zu finden unter http://bit.ly/2pYTA8G.
Der Stil des Buchs richtet sich direkt an die Kids (und solche, die’s geblieben sind): „In diesem Kapitel lernst Du…“ Das und die Texte an sich lassen sich sehr gut lesen.
Eine Korrektur des bösen Fehlerteufels gibt es online – und hier bekommt man auch einen kleinen eigenen Eindruck des Buchs:
www.dpunkt.de/common/leseproben//13068/Errata%20f%C3%BCr%20Abbildung%209-23%20und%209-24.pdf
Autorinnen
(Autoren gibt’s auch, nur finde ich die Autorinnen hier mal spannender…)
Nadine Bergner studierte die Fächer Informatik, Mathematik und Physik für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an der RWTH Aachen. Seit 2010 leitet sie das InfoSphere, ein Schülerlabor zum Thema Informatik, in dem 32 Informatikmodule für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 3 bis 13 angeboten werden. Insgesamt konnte sie dort bereits über 8.000 kleine und große Gäste für die Informatik begeistern.
Julia Kleeberger hat nach Promotion und einer 8-jährigen Karriere in der industriellen Forschung das gemeinnützige Unternehmen Junge Tüftler gegründet. Es setzt sich zum Ziel, Kindern einen spielerischen Zugang zu digitalen Inhalten zu eröffnen. Neben handwerklichen Fertigkeiten und logischem Denken werden auch Metakompetenzen des 21. Jahrhunderts geschult.
Natalia Prost arbeitet nach dem Informatikstudium als Software-Entwicklerin und Projektleiterin im Bildungsbereich. Neben dem Beruf studiert sie zusätzlich Bildungswissenschaften und vermittelt auf www.papiercomputer.de u. a. Informatikwissen und regt zur kreativen Nutzung von Technologien im schulischen und privaten Kontext an.
Lina Wassong verbrachte während ihres Studiums der Bekleidungstechnik an der HAW Hamburg einen Auslandsaufenthalt in San Francisco. Dieser inspirierte sie, sich mit der kreativen Seite von Elektronik, Software und Maschinen auseinanderzusetzen. Seitdem gestaltet Wassong, neben ihrer Arbeit als Autorin für Verlage wie O’Reilly, dpunkt und Make, interaktive Fashion-Designs und Accessoires. Mit den Mitteln von Elektronik und digitalen Fertigungsverfahren wie Lasercutting und 3D-Druck präsentiert sie die ästhetischen Seiten von Technik und deren vielfältige Einsatzbereiche.
Fazit: Macht Lust auf Rumspielen und Ausprobieren
Themen
- Interaktion mit dem Calliope mini
- „Dein rechter, rechter Platz ist leer“
- Würfeln
- Logik
- Mapping: So rein und anders raus
- Drahtlose Kommunikation
- Bewegung
Nadine Bergner, Patrick Franken, Julia Kleeberger, Thiemo Leonhardt, Mario Lukas, Mario Pesch, Natalia Prost, Jan Thar und Lina Wassong: „Das Calliope-Buch. Spannende Bastelprojekte mit dem Calliope-Mini-Board“. dpunkt 2017. 22,90 EUR. ISBN 978-3-86490-468-4.
Übrigens: In der Rezension „Den Seestern programmieren“ stellt sich ein weiteres Buch zum Calliope mini vor.
Maria
Das Modell will einen revolutionären Weg aus der Krise weisen. Und zwar so, dass Kapitalismus, Ökologie und soziale Grundrechte auf gescheite Weise vereint werden. Die
Im Untertitel erfährt man, worum es den Autoren geht: „So lügt man mit Sprache“. Als Journalistin oder Journalist steht man immer mal wieder vor der Frage: Mach ich´s verständlich, oder mach ich´s mir leicht? Oder will ich gar manipulieren…?
„Zack klappte sein Notebook auf und loggte sich ein. Minecraft, Multiplayer. Er suchte den Server heraus. Gleichzeitig meldete er sich bei Skype an, um die Tonverbindung zu Tomke und Michi herzustellen. Die Klötzchenwelt öffnete sich. »Achtung ZackOne, noch 11 Tage, dann ist der Preis verloren. 20.12.15.23.5.15.18.22.8« Zack starrte auf den Monitor. Nur noch elf Tage, bis was auch immer für ein Preis verloren war. Und Michi und Tomke waren noch gar nicht online. Merkwürdig! Er tippte in den Chat: »ZackOne: Hallo Nobody, was willst du von mir?« Die Antwort kam sofort: »Hilfe« […]“
Marc ist neu in der Schule, Malte auch. Lucie ist schon länger in der Klasse. Marcs Vater ist Touri-Guide und kennt Bremen und seine Geschichten sehr gut. Spannend wird es, als Marc im Dom zufällig zwei Männer miteinander sprechen hört. Kurz darauf wird im
Lösungsorientiert, klar strukturiert und treffend. Dieser Ratgeber hilfti, Entscheidungsvorlagen für das Management zu schreiben. Solche, die funktionieren.
Wie lernt man was am schnellsten? Indem man’s tut! Dies ist ein Aufgabenbuch, quasi „Lernen durch Machen“. Fein!
Das Buch lädt zum Mitnehmen und schnell Reinlesen ein, wenn man sich das kleine und dünne Format ansieht. Rund 50 Seiten Text, dazu nochmal ein Anhang von 46 Seiten. Wer Kanban noch nicht kennt, wird sich mit diesem knappen Extrakt nicht leicht zurechtfinden. Das kann zum Einen daran liegen, dass es eben eine Essenz ist, was eher Profis anspricht. Zum Anderen finde ich die Übersetzung bzw. den Sprachstil …. hmmm… irgendwie kantig. Die Sätze fließen nicht, haben keine Melodie oder es ist schwierig, den eigentlichen Punkt herauszulesen. Ein Beispiel: „Das System und Board-Design sozialisieren und die Implementierung aushandeln.“
Scheitern möchte niemand. Trotzdem kann es eine (notwendige) Voraussetzung für persönlichkeitsbildende Lernerfahrungen sein. Und als Voraussetzung für große Erfolge. Scheitern ist hier extrem, nichts Reparables, sondern ein kompletter Misserfolg. Das Buch dient dieser Art des Scheiterns nun als Rehabilitationsschrift. Gut. Das kann von destruktiven Schuldgefühlen befreien und den Blick weiten. Die Kurzzusammenfassungen an jedem Kapitelende sind auf den Punkt und gut gelungen. Ein Zitat aus dem Buch gefällt mir besonders: „Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“ (Samuel Beckett)
Das Buch erzählt die Geschichte von Bodie und seiner neuen Besitzerin. Am Anfang dieser Geschichte steht das Ende einer Beziehung. Mit Mitte, Ende 40 steht Belinda (Jahrgang ’67) unerwartet wieder als Single da. Und so ähnlich geht es auch Bodie, dem Mischling. Er sitzt im Tierheim, die Todesspritze droht. Beide treffen fast zufällig aufeinander. Und finden sich.
Wie neulich schon versprochen, hab ich mir diesen Roman nochmal genüßlich und komplett vorgenommen.
Dieses Nachschlagewerk kann von Leuten aus der Praxis (Lernenden und Profis) genauso eingesetzt werden wie in im Studium. Das Wissen, das man in Fachgebieten und Methoden, von der Architektur über Datenhaltung und Sicherheitsfragen bis zum Projektmanagement braucht, findet man hier. Alle Grundlagen auf dem neusten Stand. Das Buch behandelt relevante IT-Themen umfassend und praxisnah. Konzepte und gut erläuterte Fachbegriffe sind dabei kein Selbstzweck, sondern stehen im Dienst der Kunst, gute Software zu entwickeln für die, die sie am Ende benutzen.
Alle möglichen Softwareprodukte werden immer öfter von cross-funktionalen Teams gezimmert. Die einzelnen Mitglieder eines zeitlich begrenzt zusammenarbeitenden Teams bringen Expertise aus verschiedenen Bereichen ein. In diesem Buch geht es sehr viel um Workshops, in denen diese Bereiche zusammenkommen. Da werden Projektkonstellationen geklärt, Fortschritte, Barrieren und Risiken der Projektphasen identifiziert, kleinere und größere Ergebnisse erarbeitet und nächste Projektschritte geplant.
Prinzip Doppelseite: Backpapier auflegen > Zutaten in Originalgröße aufpuzzeln > Salzen und ölen > Backpapier aufs Blech schieben > Backen > Njamm!
Nur etwa postkartengroß und schmal, da macht schon das Äußere wieder mal Lust aufs Lesen.
Das kennen wir alle, oder? Mittags im Büro weiß ich wieder mal nicht, was ich essen sollen. Halbwegs gesund soll es sein, satt machen und schnell gehen. Und ach ja, bitteschön auch nicht sooooo satt machen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.
Führungskräfteentwicklung hat im Bereich Personalentwicklung (teure) Relevanz. In diesem Buch geht es um die Schattenseiten: Der Autor stellt Personen und Institutionen auf den Prüfstand. Dabei beschreibt er drastisch und aus seiner Sicht: Kunstfehler, Mythen sowie Tricks und Maschen, die von externen Trainern und Beratern eingesetzt werden: „Es werden […] zahlreiche gaunerhafte Verhaltensweisen in der FKE-Szene illustriert.“
Sehr sympathisch beginnt das Buch schon mit der Widmung: „Für Sasha, die beste Schwester, die die Evoution je hervorgebracht hat. Ich bin froh, dass noch ausreichend gute Gene übrig waren, um dich zu erschaffen.“ Ungeheuer unterhaltsam… genauer gesagt… die Autorin unterhält sich. Und zwar mit der personifizierten Evolution. Zum Beispiel über den Menschen: „Du, Evolution, warum können wir nicht ein bisschen toller sein? […] Warum haben wir zum Beispiel keine Flügel?“ Und die Evolution antwortet. Auf rund 260 Seiten.
Oh. Es gibt offensichtlich „tote“ und „lebende Kolumnentitel“… Was nicht alles. Hm. Und jetzt ahne ich auch, warum ich die eine Sorte immer lieber mochte als die andere. Sie leben!
Glaubwürdig, wirksam und flexibel durch Kompetenz: Dies ist ein Buch speziell für Coachs, Prozessbegleiter*innen und Führungskräfte, die Einzelne, Teams und Unternehmen bei Entwicklungsprozessen begleiten. Achtung, ohne entsprechende Vorerfahrung hilft das Lesen nicht! In dieser Hinsicht: Anspruchsvoll. Aber auch lohnend.