Soft Skills für IT-Berater
Sehr schön, das Buch. Ich hab’s sogar direkt in meinem Arbeitsalltag einsetzen können, als ich mal wieder einen Workshop vorbereitet hab. Beispielsweise kommt neben der üblichen Frage „Wann sind Workshops sinnvoll“ auch die Frage „… und wann nicht?“ zur Sprache. Sehr klug nicht nur in diesem Zusammenhang ist der Abschnitt über „Widerstand als missverstandene Botschaft“
Das Buch enthält eine Mischung aus Methoden, Psychologie und Erfahrungswissen: Infos zum Thema Gruppendynamik, Hilfreiches für die Arbeit mit Gruppen und Kunden, aber auch eigene Gefühle als Beraterin in der Beratungsarbeit.
Für den Fall, dass die Beratung zu scheitern droht (Beratungsresistenz seitens des Kunden, mögliche Hindernisse, Ängste und Sorgen seitens des Beraters – und wie man damit umgeht), nennen die Autoren hilfreiche Prinzipien.. Das hilft dabei, die eigene Beratung offen und ehrlich zu gestalten. Gewohnt gute Qualität findet sich hier auch durch das durchdachte und vollständiges Fallbeispiel vom Erstkontakt bis zur Folgeakquise.
Fast immer auf dem Plan stehen bei der Beratung Veränderungsprozesse, und hierzu liefern die Autoren eine eingehende Betrachtung: Hindernisse, Unterstützung in Veränderungsprozessen und verschiedene Modelle für das Veränderungsmanagement. „Betroffene“ und „Beteiligte“ werden sauber unterschieden, dazu nennen die Autoren ein einprägsames Beispiel: Im Restaurant „Ham & Eggs“ sind Hühner beteiligt, Schweine hingegen – wesentlich essentieller – betroffen…Prima finde ich auch, dass selbst im Anhang noch jede Menge zusätzliches Handwerkszeug zu finden ist. Insgesamt sehr praxistauglich, umfassend und konkret.
Fazit: Wundervoll, praktisch, zeugt von großer Expertise
Themen
- Grundlagen zur Moderation und Diskussionsleitung
- Visualisierung und Gestaltungslogik für Kartencluster etc.
- Workshopergebnisse sichern
- GANZ WICHTIG: Priorisierungstechniken
- Effizient diskutieren und arbeiten, auch mit großen Gruppen
- Retrospektiven, Feedback und Supervision als Hilfsmittel, aus Erlebtem zu lernen und in Zukunft besser zu werden
- Aktivierungsmethoden (z. B. für das Mittagstief)
- Rollen- und Aufgabenklärung (für Moderation, Beratung…)
- Interviews professionell gestalten und Ergebnisse nutzn
Uwe Vigenschow und Björn Schneider: „Soft Skills für IT-Berater. Workshops durchführen, Kunden methodisch beraten und Veränderungen aktiv gestalten“. dpunkt 2012. 36,90 EUR (D) / 38,- EUR (A). ISBN 978-3-89864-780-9 .
Maria
Prozesse identifizieren, modellieren und optimieren – dazu gehört auch Psychologie. Komplexe Veränderungen in Unternehmen haben unterschiedliche Ursachen. Sei es Unternehmensnachfolge und Generationswechsel, die Zusammenführung von Unternehmensbereichen, die Fusion mehrerer Gesellschaften oder die Einführung und Optimierung von IT-Systemen. Diese Szenarien haben eins gemeinsam: Die Herausforderung, alle Strukturen des Unternehmens zu betrachten und zu berücksichtigen. Veränderungen betreffen dann die gesamten Wertschöpfungsprozesse und damit alle Beteiligten (Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen).
Das Buch ist sicherlich leicht zu lesen,jeweils 3 kurze Seiten zu einem Thema (mit nicht sehrhübschen Bildern „angehübscht“). Leider sind die einzelnen „Irrwege“ aber insgesamt doch etwas stark vereinfacht und reißerisch dargestellt. Z. B. behauptet der Autor, dass in Science-Fiction-Filmen nur die Menschen verschiedene Kulturen haben, nicht aber die Außerirdischen. Klassischer Fall von schlecht recherchiert. Und da spreche ich mit einem bekannten klugen Mann: „Wovon man nichts versteht, dazu soll man auch nix sagen“ (oder so ähnlich).
Der Titel könnte etwas irreführend sein, es geht hier nicht um reine Arbeitsorganisation. Das Buch will der Leserin bzw. dem Leser helfen, die persönlichen Fähigkeiten effektiv einzusetzen, als Voraussetzung für beruflichen Erfolg und innere Ausgeglichenheit. Es enthält Abschnitte dazu, wie sich die eigenen Fähigkeiten einschätzen und Ziele klar und deutlich definieren und konsequent verfolgen lassen. Die Beispiele aus der Praxis finde ich sehr gut, da kommt z. B. ganz selbstverständlich Ilse, die Ingenieurin vor oder die Projektkoordinatorin einer großen Softwarefirma, es gibt Chefinnen neben Chefs und so wird die weibliche Seite der Professionalität abgebildet.
Hauptzielgruppe dieses kleinen Bandes sind Schüerinnen, Schüler und Studis. Aber auch Profis können vom einen odern andern Tipp noch profitieren. Es gibt sehr viele Übungen, wie bei allen Büchern dieser Reihe, Lösungsvorschläge inklusive. Bekannt ist ja die Technik des Lesens mit Leitfragen. Dazu ordnet man den Text vor dem eigentlichen Lesen ein und überlegt sich, welche Fragen er beantworten soll. Beim Lesen fokussiert man sich dann darauf, Antworten zu diesen Fragen zu entdecken. Hindernisse beim Lesen und auch beim Verstehen von Texten werden erläutert – und wie man sie überwindet. Und nicht nur das Lesen, auch das Bearbeiten von Texten kann man hier verbessern lernen. Für deutsche und auch für fremdsprachige Texte.
Der Autor von „Gut gegen Nordwind“ beschreibt als Theos Onkel dessen Sicht der Welt. Theo ist neu. Auf dieser Welt. Er weiß genau, wozu die andern Leute da sind, die ihm am Anfang seines Lebens so begegnen. Sie sind dazu da, ihn zu bedienen.



Ein ganz nettes Nachschlagewerk, für das Thema aus meiner Sicht allerdings zu breit aufgestellt. Es gibt einen Exkurs zu „Lerntypen“, ein Thema, was an sich sehr interessant ist, aber beim Protokollieren doch eher weit hergeholt. Gut ist, dass es Übungen zur Konzentrationsfähigkeit gibt – die zu steigern hilft ja durchaus bei den Aufgaben, die eine Protokollantin (oder ein Protokollant) so zu lösen hat. Passend ist auch, die Voraussetzungen mal aufgelistet zu sehen, was normale Leute zu guten Protokollierenden macht.
Kennt Ihr noch die Leute von der GEZ? Die an der Tür klingeln, und wissen wollen, ob Ihr auch wirklich keinen Rundfunk empfangt? Muss ich da die Tür aufmachen?
Die Amerikanerin Lisa Napoli war Journalistin u. a. bei CNN. Sie überlegt in einer Sinnkrise, ob und wie sie – mit Mitte 40 – ihr Leben ändern kann und soll. Ein Anfang ist, dass sie sich jeden Tag
Worum geht’s?




So beschreibt der Verlag das Buch: